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Sachsens Kultusminister Wöller hält Kernabitur für aussichtslos - "Sind schon weiter"

Sachsens Kultusminister Wöller hält Kernabitur für aussichtslos - "Sind schon weiter"

Sachsens Kultusminister Roland Wöller (CDU) sieht keine Chancen für ein gemeinsames Kernabitur, wie es Bildungsexperten in München vorgeschlagen haben. Gemeinsame schriftliche Abiturprüfungen würden schon an den unterschiedlichen Ferienterminen scheitern, sagte Wöller am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa in Dresden.

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Sachsens KultusministerRoland Wöller (CDU) sieht keine Chancen für ein gemeinsames Kernabitur.

Quelle: Andreas Döring

„Zudem: Wir sind schon weiter“, sagte der Minister mit Blick auf die sieben Bundesländer, die seit zwei Jahren an einem Länderabitur zunächst für die Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch arbeiten. Schon bis 2013/14 solle ein Aufgabenpool für die schriftlichen Prüfungen entstehen, aus denen sich die beteiligten Länder bedienen können. Die Experten des Aktionsrates Bildung wollen spätestens bis zum Abiturjahrgang 2018 gemeinsame schriftliche Abiturprüfungen durchsetzen.

Dennoch begrüßte Wöller den Vorschlag, „weil wir uns im Ziel einig wissen“. „Wir wollen Vergleichbarkeit, wir wollen Verlässlichkeit, wir wollen vor allem auch Mobilität.“ In Deutschland wechselten jährlich 80.000 Schüler pro Jahr die Landesgrenzen, verdeutlichte Wöller einen Aspekt.

„Die Forderung des Aktionsrates ist eine wichtige Stimme, die uns auf unserem Weg unterstützt. Wir fühlen uns durch die Äußerungen des Aktionsrates im Ziel bestärkt“, sagte der Minister. An der Erarbeitung der vergleichbaren Aufgaben für Mathematik, Deutsch und Englisch beteiligen sich laut Wöller neben Sachsen auch Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Bayern.

Der Aktionsrat empfahl den Kultusministern, die Einführung des Kernabiturs im kommenden Jahr mit einem Staatsvertrag aller Bundesländer zu beschließen. Spätestens bis zum Abiturjahrgang 2018 sollte es umgesetzt sein. Die gemeinsamen drei Prüfungen sollten zehn Prozent der Abiturnote ausmachen. Der Aktionsrat Bildung wurde 2005 auf Initiative der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) gegründet. Ihm gehören vor allem Bildungsforscher an.

dpa

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