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Sachsens Hightech-Firmen sind in Europa Spitze

Cebit Sachsens Hightech-Firmen sind in Europa Spitze

Mit einem Großangebot an Ausstellern präsentiert sich der Freistaat Sachsen auf der bevorstehenden Computermesse Cebit und unterstreicht seine Spitzenstellung in der europäischen Hightech-Branche. Insgesamt 71 Unternehmen zeigen, warum „Silicon Saxony“ der größte Cluster der europäischen Mikroelektronik- und IT-Branche ist.

Quelle: dpa

Dresden.  Mit einem Großangebot an Ausstellern präsentiert sich der Freistaat Sachsen auf der bevorstehenden Computermesse Cebit und unterstreicht seine Spitzenstellung in der europäischen Hightech-Branche. Insgesamt 71 Unternehmen zeigen zwischen dem 14. und 18. März auf der weltweiten größten Messe für Informations- und Kommunikationstechnik in Hannover, warum „Silicon Saxony“ der größte Cluster der europäischen Mikroelektronik- und IT-Branche und der fünftgrößte weltweit ist.

Die Landeshauptstadt Dresden wird am sächsischen Gemeinschaftsstand mit 30 Firmen vertreten sein. Im gesamten Freistaat stehen gegenwärtig insgesamt 58 000 Menschen bei rund 2200 Unternehmen in Lohn und Brot, die in den Bereichen IT, Software und Mikroelektronik aktiv sind. „Die Software-Branche ist in Sachsen ein zukunftsträchtiger Wirtschaftszweig. Jährliche Wachstumsraten bei den Beschäftigungszahlen von über zehn Prozent und 30 Prozent beim Umsatz sprechen für sich“, so Peter Notnagel, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen.

Dirk Röhrborn, Landessprecher des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom), zählt Sachsen mit zu den Spitzenregionen in Deutschland und Europa im Bereich digitaler Technologie. Er benennt auch drei entscheidende Forderungen, um den Freistaat langfristig dort etablieren zu können. „Wir brauchen eine Digitalisierung des Mittelstandes, digitale Bildung an allen Schulen, und wir müssen die Softwareforschung weiter stärken“, so der Bitkom-Sprecher.

Im Raum steht derzeit das sogenannte Software-Institut Sachsen, das die Branche bereits seit 2014 fordert. Im offiziellen Doppelhaushalt des Freistaates für 2015/2016 sind dafür bereits Mittel vorgesehen. „Wir befinden uns da gemeinsam mit der Staatskanzlei auf der Zielgeraden, können uns aber aufgrund laufender Verhandlungen noch nicht konkret äußern“, erklärt Jens Jungmann, Sprecher des Sächsischen Wirtschaftsministeriums. Sein Haus sieht im Freistaat eine mittlerweile EU-weit einzigartige Ballung von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und vernetzenden Institutionen in den Bereichen Mikro- und Nanoelektronik, Intelligente und Energieeffiziente Produktionen und Intelligente Kommunikation. Weil High-Tech-Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen eng zusammenarbeiten, biete Sachsen, insbesondere die Landeshauptstadt, ideale Startbedingungen für Unternehmensgründer, hieß es weiter. Deshalb stellen sich auf der diesjährigen Cebit auch elf sächsische Startup-Unternehmen vor, um sich vor internationalem Publikum zu behaupten und ihre Produktideen vorzustellen.

Von Sebastian Burkhardt

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