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Sachsens FDP-Chef Zastrow verteidigt Bildungspaket

Sachsens FDP-Chef Zastrow verteidigt Bildungspaket

Sachsens FDP-Chef Holger Zastrow hat das vor einer Woche von der Koalition beschlossene Bildungspaket für den Freistaat verteidigt. Er forderte am Donnerstag zugleich alle Akteure auf, konstruktiv am Beseitigen des Lehrermangels mitzuwirken.

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Der Fraktions- und Landesvorsitzende der sächsischen FDP, Holger Zastrow, verteidigte am Donnerstag das beschlossene Bildungspaket für den Freistaat. (Archivbild)

Quelle: dpa

„Parteipolitisches Geplänkel und das Auskurieren verletzter Eitelkeiten helfen kein Stück weiter“, erklärte Zastrow. „Vielleicht mag mein Appell in Richtung Opposition und Gewerkschaften vergeblich sein - ich hoffe aber, dass er zumindest in der CDU-Landtagsfraktion fruchtet“, so Zastrow mit Blick auf Kritik auch aus Reihen seines Koalitionspartners.

Zastrow, der auch Chef der FDP-Landtagsfraktion ist, verwies darauf, dass die Wurzel des Lehrermangels in Fehlentwicklungen der 90er Jahre begründet sei. Damals - die CDU regierte bis 2004 allein in Sachsen - waren trotz zurückgehender Schülerzahlen keine Lehrer entlassen worden. Auch die SPD - von 2004 bis 2009 in Regierungsverantwortung - habe nicht gegengesteuert. Somit sei die Altersstruktur in eine Schieflage geraten und Sachsen müsse jetzt enorme Altersabgänge von Lehrern verkraften, verwies Zastrow.

Wer in den vergangenen beiden Jahrzehnten sozial- und arbeitsmarktpolitische Erwägungen über bildungspolitische Vernunft gestellt habe und heute die Lösung der daraus entstandenen Probleme kritisierte, handle scheinheilig. Dies werfe er der SPD und den Gewerkschaften vor, aber auch einzelnen CDU-Bildungspolitikern, aus deren Reihen mit die schärfste Kritik kommt, so Zastrow.

Die Koalition will in den nächsten Jahren mehr als 200 Millionen Euro investieren, um Lehrer und Referendare einzustellen und die Ausbildung der Pädagogen zu verbessern. Der Opposition, Lehrerverbänden, Gewerkschaften und einzelnen CDU-Politikern geht das nicht weit genug. Kritik kam auch von Universitäten, die Lehrer ausbilden.

dpa

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