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Sachsen will mit neuer Tourismusstrategie mehr Gäste ins Land locken

Sachsen will mit neuer Tourismusstrategie mehr Gäste ins Land locken

Sachsen will mehr Touristen aus aller Welt ins Land locken. Die Zahl der Übernachtungen soll von 16,8 Millionen im vergangenen Jahr bis 2020 auf 19 Millionen jährlich steigen, sagte Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) am Dienstag in Dresden.

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Ein Ziel vieler Touristen in Sachsen: die Semperoper in Dresden. (Archivbild)

Quelle: Volkmar Heinz

„Es ist noch Potenzial vorhanden." Um es zu heben, müssten vor allem die Zersplitterung in viele einzelne Tourismusorganisationen beendet und die Kräfte gebündelt werden. Von 2013 an sollen die Verbände alle zwei Jahre einer Bewertung unterzogen werden. Vom Ergebnis hänge die weitere finanzielle Förderung ab, sagte Morlok.

Morlok zufolge fließen die Fördermittel ab 2013 über eine „Destinationsmanagementorganisation", die diese Bewertung der Tourismusverbänden nach einem Punktesystem vornimmt. Dabei geht es unter anderem um die Zahl der Betten und Übernachtungen, selbst erwirtschaftete Geldmittel, Anzahl der Beschäftigten, Marketing und Qualitätszertifikate. Damit solle „sanfter Druck" auf die Verbände ausgeübt werden, sagte Morlok. In diesem Jahr sind laut Minister 5,95 Millionen Euro für die Tourismusförderung im Haushalt vorgesehen, 2012 sind es 6,1 Millionen Euro. Er gehe davon aus, dass es da in den nächsten Jahren nicht gekürzt werde, sagte Morlok.

„Wir sind Deutschlands Kulturreiseland Nummer eins und wollen es auch bleiben", sagte Morlok. Er verwies darauf, dass der Aufschwung im sächsischen Tourismus in den vergangenen Jahren vor allem auf das Konto der Städte Dresden und Leipzig gehe. Studien zufolge komme der typische Sachsen-Tourist vor allem aus Westdeutschland. Dieser sei jung, habe ein überdurchschnittliches Einkommen und sei kulturinteressiert. Für diese Menschen müssten Angebote entwickelt werden.

Während die FDP-Landtagsfraktion und der Landestourismusverband in Mitteilungen die neue Strategie begrüßte, kritisierte die SPD-Landtagsfraktion den Minister. Ganze Regionen würden abgehängt, sagte die Tourismusexpertin Hanka Kliese. „Statt strukturschwache Regionen zu fördern, werden diese sich selbst überlassen, weil sie die ambitionierten Kriterien nicht erfüllen können. Eine gezielte Förderung sieht anders aus." Es passe zudem nicht zu einem Kulturreiseland, wenn bei der Kultur gestrichen werde.

dpa

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