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Sachsen will Praxisberater an Schulen dauerhaft verankern

Projekt hat sich bewährt Sachsen will Praxisberater an Schulen dauerhaft verankern

Sachsen will dauerhaft eine frühe Berufsberatung für Mädchen und Jungen an Schulen anbieten. Zunächst soll die Zahl der dafür zuständigen Praxisberater ab kommendem Schuljahr aufgestockt werden, teilte Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) am Montag in Dresden mit.

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Quelle: dpa

Dresden. Sachsen will dauerhaft eine frühe Berufsberatung für Mädchen und Jungen an Schulen anbieten. Zunächst soll die Zahl der dafür zuständigen Praxisberater ab kommendem Schuljahr aufgestockt werden, teilte Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) am Montag in Dresden mit.

Derzeit gibt es an 49 Oberschulen entsprechende Berater, die Jugendliche in den Klassen 7 und 8 bei der Berufswahl unterstützen. Ab dem Schuljahr 2016/2017 sollen sie in 123 Schulen tätig sein. „Geplant ist, das Projekt über 2020 hinaus fest ins Schulsystem zu verankern“, erklärte Kurth. Praxisberater sind ein gemeinsames Vorhaben des Ministeriums und der Arbeitsagentur.

Das Projekt der „Praxisberater“ startete 2014 und soll Oberschüler bereits ab der Klassenstufe 7 individuell auf das Berufsleben vorbereiten, verbunden mit einer individuellen Förderung der Stärken der Schüler. Die Praxisberater führen dazu mit den Schülern ein spezielles Testverfahren mit praktischen Aufgaben in Einzel- und Gruppenarbeit durch. Bei jedem Einzelnen wird beobachtet, wie er mit der Aufgabenlösung umgeht und seine Potenziale einsetzt. Mit Hilfe eines speziellen Computerprogramms erstellt der Praxisberater aus den Testergebnissen einen individuellen Auswertungsbogen. Der anschließende Entwicklungsplan wird mit den Schülern, ihren Eltern und Klassenlehrern abgestimmt.

Praxisberater sind Fachkräfte aus den Bereichen der Pädagogik, Sozialpädagogik oder der Sozialen Arbeit, die bei Bildungsträgern angestellt sind. Der Praxisberater arbeitet als Vollzeitkraft und steht auch in den Ferien zur Verfügung.

am/dpa

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