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Sachsen stellt 760 neue Lehrer ein - Trend soll weitergehen

Generationswechsel Sachsen stellt 760 neue Lehrer ein - Trend soll weitergehen

Sachsen verjüngt seine Lehrerschaft. Weil viele Kollegen in Rente gehen, muss das Land junge Lehrerinnen und Lehrer einstellen. Der Generationswechsel läuft auf vollen Touren.

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Quelle: dpa

Dresden/Chemnitz. Sachsen stellt mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres im Februar 760 neue Lehrer unbefristet ein. Einen entsprechenden Bericht der „Sächsischen Zeitung“ bestätigte das Kultusministerium am Freitag. „Die Erfahrungen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass der Lehrerarbeitsmarkt im Frühjahr viel günstiger aussieht, als im Sommer“, sagte Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die aktuellen Bewerberzahlen belegten dies erneut: „Aus diesem Grund habe ich entschieden, zum Februar so viel junge Lehrerinnen und Lehrer einzustellen wie möglich. Das wird vermutlich auch in den nächsten Jahren so sein.“

„Damit bewegen wir uns tatsächlich wieder auf einen neuen Rekord zu“, sagte der Direktor der Sächsischen Bildungsagentur, Béla Bélafi, der „Sächsischen Zeitung“ (Freitag). Die Einstellungen seien nötig, um dem Generationswechsel und der wachsenden Schülerzahl Rechnung zu tragen.

Fast 400 Lehrer scheiden bis Februar altersbedingt aus dem Dienst. Zudem stieg die Zahl der Vorbereitungsklassen für Flüchtlingskinder in Sachsen seit August um 114 auf 361. Die Regionalstellen Dresden (206) und Leipzig (193) bekommen die meisten neuen Lehrer, da hier auch der Bedarf durch steigende Schülerzahlen am größten ist. Danach folgen Chemnitz (163), Bautzen (103) und Zwickau (97).

Für die 760 neuen Stellen gibt es laut Bélafi mehr als 1600 Bewerber, die Hälfte davon kommt aus Sachsen. 900 verfügten über eine Lehramtsausbildung, 700 seien Seiteneinsteiger. Erfreulich sei, dass es 400 Bewerber - deutlich mehr als bisher - für Grundschulen gebe. Bezogen auf die Schularten gehen mit 246 die meisten der Stellen an Grundschulen, 200 an Oberschulen, 164 an Gymnasien sowie 65 an Förder- und 85 an berufsbildende Schulen.

dpa

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