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Sachsen setzt weiter auf Behandlungsschein für Flüchtlinge

Asyl Sachsen setzt weiter auf Behandlungsschein für Flüchtlinge

Sachsen setzt bei der Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge weiter auf den von den Behörden ausgestellten Behandlungsschein. Die Asylbewerber erhalten damit medizinische Leistungen zur Behandlung akuter Erkrankungen und Schmerzzustände nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.

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Quelle: dpa

Dresden/Berlin. Der Freistaat Sachsen setzt bei der Gesundheitsversorgung für Flüchtlinge weiter auf den von den Behörden ausgestellten Behandlungsschein. Die Asylbewerber erhalten damit medizinische Leistungen zur Behandlung akuter Erkrankungen und Schmerzzustände nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, erläuterte der Sprecher der Staatskanzlei, Ralph Schreiber, der Deutschen Presse-Agentur. Der Behandlungsschein habe eine Geltungsdauer von einem Quartal. Andere Bundesländer haben dagegen eine elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge eingeführt und wollen damit Verwaltungskosten sparen.

In Sachsen wurde den Angaben zufolge eine Interpretationshilfe für die behandelnden Mediziner erarbeitet, welche Behandlungen nach dem Gesetz zu erbringen sind. Mit den Städten Dresden, Chemnitz und Leipzig wurden zudem Vereinbarungen über den Betrieb von ambulanten Praxen für Asylsuchende abgeschlossen. „Diese Praxen sind auf die Behandlung von Asylsuchenden spezialisiert“, erläuterte Schreiber.

Durch den Einsatz von zum Beispiel arabisch sprechenden Ärzten und Praxisangestellten sowie durch konzentrierte Leistungserbringung und –abrechnung werde eine wesentlich effizientere Versorgung erreicht. Dies führe zu einer Entlastung der niedergelassenen Ärzte, der Notfallambulanzen und der Krankenhäuser. „In der ambulanten Praxis in Dresden wird einmal wöchentlich eine psychiatrische Sprechstunde angeboten.“ Zur Zeit liefen Planungen, das Modell der ambulanten Praxis auch in anderen Landkreisen zu etablieren.

„Es erschließt sich nicht, warum die Ausgabe einer Gesundheitskarte dies verbessern soll. Lediglich die Abrechnung des Arztes wird davon erleichtert. Keine Berücksichtigung finden dann Dolmetscher- und sozialhelferische Leistungsbedarfe. Das halten wir für nachteilig“, bemerkte Schreiber.

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