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Sachsen prüft 2015 die Zahl der Lehrerstellen - Finanzplanung sieht keinen Abbau vor

Sachsen prüft 2015 die Zahl der Lehrerstellen - Finanzplanung sieht keinen Abbau vor

Trotz der bereits als angespannt geltenden Lage befürchtet die SPD-Opposition einen neuen Abbau von Lehrerstellen in Sachsen. Ihre Bildungsexpertin Eva-Maria Stange warf der Regierung am Montag vor, entsprechende Pläne nur auf die Zeit nach der nächsten Landtagswahl vertagt zu haben.

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Trotz der bereits als angespannt geltenden Lage befürchtet die SPD-Opposition einen neuen Abbau von Lehrerstellen in Sachsen.

Quelle: dpa

Als Beleg dafür führte die frühere Wissenschaftsministerin den Stellenentwicklungsbericht der Regierung an. Danach solle erst 2015 über den möglichen Wegfall von 821 Stellen entschieden werden. Die nächste Landtagswahl folgt regulär im Herbst 2014. Selbst Kultusministerin Brunhild Kurth (parteilos) hatte Ende August von einer „angespannten Versorgungssituation“ gesprochen.

Die Koalition räumte ein, dass 2015 die Zahl der Lehrerstellen überprüft werden soll, nannte dies aber „ergebnisoffen“. Es sei böswillig, hier einen Abbau hinein zu interpretieren, erklärte der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Norbert Bläsner. Er warf Stange zugleich vor, nun in der Opposition das Gegenteil von dem zu fordern, was sie als Ministerin getan habe. Die CDU/SPD-Koalition habe 2009 für 2014 bis 2016 den Wegfall von 581 Lehrerstellen an Grundschulen festgeschrieben, nun strebten Union und FDP bis 2014 zusätzlich 206 Stellen an.

Kultusministeriumssprecher Dirk Reelfs rief das sächsische Ziel in Erinnerung, dauerhaft mehr Lehrer je Schüler unterrichten zu lassen als in westdeutschen Ländern - obwohl der Solidarpakt ausläuft. Demnach soll die Lehrerausstattung langfristig an das 2020 geltende Niveau westdeutscher Flächenländer angepasst werden - „zuzüglich eines Qualitätszuschlags von fünf Prozent“, wie Reelfs betont. Daran soll sich demnach auch die Überprüfung 2015 orientieren, der das Ministerium gelassen entgegensehe. Der Grund: Schon jetzt habe sich die Schüler-Lehrer-Relation in den West-Vergleichsländern aufgrund des dortigen Schülerrückgangs verbessert - und werde sich auch weiter verbessern. Auch die mittelfristige Finanzplanung des Freistaats sehe nach 2015 keinen Stellenabbau vor, hieß es weiter.

dpa

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