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Sachsen knüpft Wirtschaftskontakte nach Brasilien und Chile

Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt auf Reisen Sachsen knüpft Wirtschaftskontakte nach Brasilien und Chile

Sachsen will in Südamerika die Chancen für neue Handelsbeziehungen ausloten. „Schon seit einigen Jahren habe ich gute Kontakte nach Brasilien und sehe dort für sächsische Unternehmen große Möglichkeiten“, sagte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt.

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Umwelt- und Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU)

Quelle: dpa

Dresden. Sachsen will in Südamerika die Chancen für neue Handelsbeziehungen ausloten. „Schon seit einigen Jahren habe ich gute Kontakte nach Brasilien und sehe dort für sächsische Unternehmen große Möglichkeiten“, sagte Umwelt- und Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt (CDU). Gleiches gelte für Chile. Der Politiker macht sich daher mit Unternehmern und Wissenschaftlern aus dem Freistaat an diesem Donnerstag für eine zehntägige Reise auf den Weg in die beiden Länder. Auf dem Programm stehen in Brasilien die Städte Rio de Janeiro und Porto Alegre sowie die chilenische Hauptstadt Santiago de Chile.

Chancen sieht Schmidt vor allem in der Umweltbranche sowie in Themen rund um die Landwirtschaft. Beide südamerikanischen Länder hätten mit Umweltbelastungen durch den Bergbau sowie einer konkurrierenden Wassernutzung durch Landwirtschaft und Bergbau zu kämpfen. „Hier können sächsische Unternehmen mit ihren individuellen Lösungsansätzen punkten“, so Schmidt.

Noch ist das Exportvolumen verglichen mit Ländern wie China oder den USA allerdings gering: Im Vorjahr lag die Ausfuhr sächsischer Waren nach Brasilien bei einem Wert von 195 Millionen Euro, nach Chile wurden Waren für 45,2 Millionen Euro verkauft. Eine Rolle spielt dabei vor allem der Kraftfahrzeugbau sowie der Maschinenbau und elektrotechnische Erzeugnisse. Zum Vergleich: In China liegt das Exportvolumen bei rund 5,6 Milliarden Euro.

Unter anderem trifft Schmidt in Rio de Janeiro auf zwei Amtskollegen, um über Themen wie Abwasserentsorgung oder die nachhaltige Nutzung von Boden und Wasser zu sprechen. Geplant ist die Unterzeichnung von zwei Abkommen von sächsischen Unternehmen mit brasilianischen Einrichtungen. In Chile stehen unter anderem eine Kooperationsbörse sowie Besuche bei verschiedenen Universitäten, Institutionen und Behörden an, bei denen sich die Unternehmen potenziellen Partnern präsentieren.

dpa

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