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Sachsen hat nichts gegen Lang-Lkw

Verkehr Sachsen hat nichts gegen Lang-Lkw

Wenige Monate vor Ende des Feldversuchs herrscht in den Verkehrsministerien der Länder große Uneinigkeit über einen möglichen Regelbetrieb von Lang-Lkw auf deutschen Straßen. Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) steht dem Konzept aufgeschlossen gegenüber.

Solche Lang-Lkws könnten bald auf Sachsens Straßen fahren.

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. Wenige Monate vor Ende des Feldversuchs herrscht in den Verkehrsministerien der Länder große Uneinigkeit über einen möglichen Regelbetrieb von Lang-Lkw auf deutschen Straßen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den zuständigen Ministerien. Wie seine Kollegen in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein steht auch Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) den 25 Meter langen Lastwagen grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber, allerdings ohne Ambitionen für eine besondere Förderung. „Unser Ziel ist es, das steigende Verkehrsaufkommen im Güterverkehr möglichst ohne zusätzliche Lkw-Transporte abwickeln zu können“, sagte er.

Auf klare Ablehnung stoßen die Lang-Laster dagegen bei der neuen schwarz-rot-grünen Landesregierung in Sachsen-Anhalt und in Bremen. Auch die thüringische Verkehrsministerin Birgit Keller (Linke) zeigte sich skeptisch. In Düsseldorf will Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) nach wie vor nur die 17,80 Meter langen „Euro-Trailer“ erlauben. Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Brandenburg und Hessen wollen zunächst die Ergebnisse des Feldversuchs abwarten und sich dann entscheiden.

Seit 2012 rollen die bis zu 25,25 Meter lange Lastwagen auf deutschen Straßen. Inzwischen läuft der Test in 13 von 16 Ländern. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat sein Votum für einen Regelbetrieb schon gegeben: „Ich rechne weiter mit sehr positiven Ergebnissen und habe dem Gewerbe die Zusage gegeben, dass wir in diesem Fall mit dem Lang-Lkw in den Regelbetrieb gehen“, sagte er jüngst.

„Wenn sächsische Logistik-Unternehmen zukünftig Lang-Lkw in ihren Fuhrpark integrieren, dann stehen wir dem nicht im Weg“, sagte Dulig. Möglichkeiten, die Nutzung zu befördern, sehe er aber nicht. „Das betrifft insbesondere auch die Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur.“

Von dpa/sn

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