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Sachsen gründen Deutsch-Kenianisches Zentrum für Rohstoffforschung

Mit Dresdner Beteiligung Sachsen gründen Deutsch-Kenianisches Zentrum für Rohstoffforschung

Mit sächsischer Hilfe soll ein Deutsch-Kenianisches Zentrum für Rohstoffforschung in Afrika entstehen. Sein Ziel besteht darin, wissenschaftlichen Nachwuchs für den Ressourcensektor auszubilden, teilte die Freiberger Bergakademie am Dienstag mit.

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Auch die HTW Dresden ist beteligt.

Quelle: sl

Dresden. Mit sächsischer Hilfe soll ein Deutsch-Kenianisches Zentrum für Rohstoffforschung in Afrika entstehen. Sein Ziel besteht darin, wissenschaftlichen Nachwuchs für den Ressourcensektor auszubilden, teilte die Freiberger Bergakademie am Dienstag mit. Neben der Universität ist auch die Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden beteiligt. Das Zentrum soll am Taita Taveta University College in Voi (Kenia) angesiedelt sein.

„Kenia als rohstoffreicher Staat steht vor der komplizierten Aufgabe, seine Naturreichtümer zum Wohle der Gesellschaft zu nutzen, ohne dabei dem Naturschutz und dem Tourismus zu schaden“, erklärte Carsten Drebenstedt vom Institut für Bergbau und Spezialtiefbau an der Bergakademie. Kenia besitze nahezu keine eigenen Ausbildungsstätten für Ressourcen. Das Land sei aber reich an Bodenschätzen wie Gold, Titan, Eisen, Zink, Edelsteinen, Flussspat und Kohle.

Das Projekt wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert, hieß es. Geplant sind unter anderem Studiengänge, Weiterbildungen, die Ausstattung von Laboren, Kooperationen für Promotionen und Netzwerke mit Industriepartnern in Deutschland und Ostafrika. „Auch der wissenschaftliche und interkulturelle Austausch sowohl auf Studentenebene als auch auf Ebene der Lehrenden steht im Fokus“, teilte die Bergakademie mit.

dpa

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