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Sachsen fördert sozialen Wohnraum - Bis 2019 rund 140 Millionen Euro

Dresden hofft auf Woba-Hilfe Sachsen fördert sozialen Wohnraum - Bis 2019 rund 140 Millionen Euro

Nach 16 Jahren Pause gibt es wieder staatliche Zuschüsse für die Schaffung von Sozialwohnungen in Sachsen. Das Kabinett hat am Dienstag in Dresden beschlossen, die Entstehung von bis zu 3500 Wohnungen - etwa 220 000 Quadratmetern Wohnraum - zu fördern.

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Quelle: dpa

Dresden. Nach 16 Jahren Pause gibt es wieder staatliche Zuschüsse für die Schaffung von Sozialwohnungen in Sachsen. Das Kabinett hat am Dienstag in Dresden beschlossen, die Entstehung von bis zu 3500 Wohnungen - etwa 220 000 Quadratmetern Wohnraum - zu fördern. Dafür stehen nach Angaben des Innenministeriums bis 2019 insgesamt 140 Millionen Euro zur Verfügung. Die neue Richtlinie für mietpreis- und belegungsgebundenen Mietwohnraum entlaste Mieter mit geringem Einkommen und gebe den Kommunen Handlungsfreiheit, um die Förderung nach Bedarf weiterzugeben, sagte Innenminister Markus Ulbig (CDU).

Von der Förderung des Freistaats soll auch die neue Dresdner Wohnungsgesellschaft profitieren. „Darauf haben wir lange gewartet. Ohne die Förderung würde es uns nicht gelingen, die vorhandenen und absehbaren Bedarfe an bezahlbarem Wohnraum in unserer Stadt zu decken“, teilte Dresdens Sozialbürgermeisterin Klaudia Kaufmann (Linke) am Nachmittag mit. „Ich begrüße die neue Landesrichtlinie sehr.“ Die städtische Vorlage zur Gründung der neuen Woba sei inzwischen bestätigt und liege den Fachausschüssen des Stadtrates vor. Voraussichtlich im März 2017 soll der Stadtrat die Gründung endgültig bestätigen.

Neben Dresden soll vor allem Leipzig profitieren, wo preiswerter Wohnraum knapp sei wie in Dresden. Der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (vdw) Sachsen sieht die Konzentration auf Dresden und Leipzig aber kritisch. Die Förderung dürfe nicht an den Grenzen der beiden großen Städte Leipzig und Dresden enden, sagte Direktor Rainer Seifert. Stattdessen sollte sie für Metropolregionen gelten. Zudem sollte aus Sicht des Verbandes Chemnitz in die Förderung aufgenommen werden.

Die soziale Wohnraumförderung kann von Vermietern als Zuschuss für Neubau oder Sanierung beantragt werden. Dafür muss die Wohnung 15 Jahre lang Menschen mit Wohnberechtigungsschein für eine deutlich reduzierte Miete - um bis zu 35 Prozent und maximal 3,50 Euro je Quadratmeter - überlassen werden. Der Zuschuss wird bereits in der Bauphase komplett ausbezahlt.

Wegen des hohen Leerstandes und ausreichend preiswerter Wohnungsangebote waren seit 2000 in Sachsen keine Sozialwohnungen mehr gefördert worden. Mittlerweile hat sich die Situation geändert. Für Haushalte mit geringem Einkommen ist es vielerorts schwerer geworden, eine bezahlbare Bleibe finden.

dpa

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