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Sachsen entsorgen mehr Müll - Höhere Mengen an getrennten Wertstoffen

Sachsen entsorgen mehr Müll - Höhere Mengen an getrennten Wertstoffen

Jeder Sachse hat im Vorjahr im Schnitt 329 Kilogramm Abfall entsorgt - sechs Kilo mehr als 2010. Nach einer am Sonntag vom Umweltministerium veröffentlichten Statistik haben zu diesem Ergebnis vor allem die höheren Mengen an getrennt gesammelten Wertstoffen sowie Bio- und Grünabfällen beigetragen.

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Jeder Sachse hat im Vorjahr im Schnitt 329 Kilogramm Abfall entsorgt. (Symbolfoto)

Quelle: dpa

Der Müllberg wächst. Das Restabfallaufkommen sei dagegen gesunken. Durchschnittlich erzeugte jeder Einwohner 127 Kilo Restabfall, 26 Kilo Sperrmüll, 53 Kilo Bio- und Grünabfälle, 122 Kilo Wertstoffe und etwa ein Kilogramm schadstoffhaltige Abfälle.

Insgesamt 76 Prozent der Abfälle aus privaten Haushalten wurden 2011 stofflich oder energetisch verwertet. „Abfälle sind längst eine wichtige Rohstoffquelle“, sagt Umweltminister Frank Kupfer (CDU): „Ihre Wiederverwendung schont Ressourcen, spart Energie und ist damit auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.“ Um den Müll künftig noch besser zu nutzen, wurden im Sommer dieses Jahres die Vorgaben erhöht. Spätestens ab 1. Januar 2015 müssen deutschlandweit Papier-, Metall-, Kunststoff- und Glasabfälle sowie Bioabfälle getrennt gesammelt werden, wenn dies technisch möglich und wirtschaftlich zumutbar ist.

Handlungsbedarf sieht das sächsische Umweltministerium vor allem beim getrennten Sammeln von Bioabfällen. Die wandern bei manchem immer noch in den Restmüll. Im Freistaat wurden auch im vergangenen Jahr nur etwa halb so viele Bio- und Grünabfälle je Einwohner wie im Bundesdurchschnitt eingesammelt. Im Durchschnitt zahlte 2011 jeder Bürger Jahr 52 Euro für Abfallgebühren - einen Euro pro Woche.

dpa

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