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Sachsen bei ElterngeldPlus bundesweit auf vorderen Plätzen

Mehr als 18 Prozent der Neubezieher Sachsen bei ElterngeldPlus bundesweit auf vorderen Plätzen

Für das neue ElterngeldPlus haben sich in Sachsen mehr als 18 Prozent der Neubezieher entschieden. Das gilt zumindest für die ersten drei Monate nach der Anfang Juli 2015 eingeführten neuen Leistung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch berichtete.

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Beim ElterngeldPlus können Väter und Mütter den Leistungszeitraum verdoppeln, wenn sie in der Zeit einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen.

Quelle: dpa

Wiesbaden/Dresden. Für das neue ElterngeldPlus haben sich in Sachsen mehr als 18 Prozent der Neubezieher entschieden. Das gilt zumindest für die ersten drei Monate nach der Anfang Juli 2015 eingeführten neuen Leistung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch berichtete. Damit liegt Sachsen bundesweit auf dem dritten Platz - gemeinsam mit Niedersachsen. Spitzenreiter ist demnach Thüringen. In dem Bundesland entschied sich fast jeder vierte Berechtigte für die neue Variante des Elterngeldes. Allerdings hatten im dritten Quartal nur rund 85 000 Bezieher die Wahl. Für die meisten (800 000) galt noch die alte Rechtslage.

Beim ElterngeldPlus können Väter und Mütter den Leistungszeitraum verdoppeln, wenn sie in der Zeit einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen. Außerdem wird es noch vier Monate länger gezahlt, wenn Vater und Mutter in dieser Zeit beide zwischen 25 und 30 Stunden pro Woche arbeiten. Nach der schon länger bestehenden Regelung erhält ein Elternteil mindestens zwei bis maximal zwölf Monate lang Geld. Wenn der Partner ebenfalls mindestens zwei Monate lang für das Kind zu Hause bleibt, kann das Paar insgesamt für 14 Monate Unterstützung beziehen.

Mütter, die sich für ElterngeldPlus entschieden haben, bekamen durchschnittlich 472 Euro im Monat und dies länger als eineinhalb Jahre (20,6 Monate). Frauen, die die herkömmliche Variante wählten, erhielten im Schnitt 772 Euro, allerdings nur für einen Zeitraum von durchschnittlich knapp einem Jahr (11,7 Monaten). Da nur 46 Prozent der Elterngeld beziehenden Väter gleich nach der Geburt einsteigen, sind sie nur zum Teil erfasst.

dpa

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