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Sachsen attestiert sich eine nachhaltige Entwicklung

„Sachsen hat Zukunft“ Sachsen attestiert sich eine nachhaltige Entwicklung

Sachsen hat sich im erstmals vorlegten „Nachhaltigkeitsbericht“ selbst gute Noten ausgestellt. „Der Bericht stellt eindrucksvoll die nachhaltige Entwicklung in Sachsen dar“, sagte Umweltminister Thomas Schmidt (CDU). Die Linken warfen der Regierung vor, sich nachhaltig zu belügen.

Der Freistaat hatte 2013 eine Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen.

Quelle: Archiv

Dresden. Sachsen hat sich im erstmals vorlegten „Nachhaltigkeitsbericht“ selbst gute Noten ausgestellt. „Der Bericht stellt eindrucksvoll die nachhaltige Entwicklung in Sachsen dar“, sagte Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) am Dienstag in Dresden. Zuvor hatte er das Papier im Kabinett präsentiert. Der Freistaat hatte 2013 eine Nachhaltigkeitsstrategie beschlossen. Sie steht unter dem Motto „Sachsen hat Zukunft“ und definiert in acht Bereichen Schwerpunkte und Ziele. Dazu gehören Klimaschutz, Gesundheit und Lebensqualität oder nachhaltige Finanzpolitik. Die Linken warfen der Regierung vor, sich nachhaltig zu belügen.

Beim Indikator Klimaschutz verwies Schmidt auf Reduzierungen des Ausstosses an Kohlendioxid um knapp 18 Prozent seit dem Jahr 2000. Zudem komme Sachsen dem Ziel, den Waldanteil auf 30 Prozent zu erhöhen, jedes Jahr um 600 Hektar näher. Derzeit liegt der Anteil bei 28,4 Prozent. Auch die steigende Quote der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch von 8,5 Prozent (2006) auf aktuell 21,4 Prozent ist im Bericht vermerkt. Bei der Abwasserbehandlung hat Sachsen das Maximum fast erreicht. Inzwischen werden hier die Abwässer von 96 Prozent der Einwohner nach dem Stand der Technik gereinigt. 2012 lag der Anteil noch unter 90 Prozent.

„Das Erbe, das wir künftigen Generationen hinterlassen, gilt es langfristig zu schützen“, sagte Schmidt. Das Kabinett habe sich deshalb entschieden, die Nachhaltigkeitsstrategie fortzuschreiben. Einmal in der Legislaturperiode soll dazu Bilanz gezogen werden.

Linke-Politikerin Jana Pinka warf Schmidt vor, wahllos mit Zahlen um sich zu werfen: „Wenn die Entwicklung kaum erkennbar ist, wird bei den Diagrammen die Achse verkürzt, wie zum Beispiel bei der Waldflächenentwicklung.“ Denn die habe sich in 14 Jahren nur von 28,1 auf 28,4 Prozent erhöht. Das Vergleichsjahr wähle der Minister so, wie es ihm passt: „Die Staatsregierung muss gut wegkommen, auch wenn es gar keine Verbesserung gibt.“

dpa

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