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Rotkäppchen will internationaler werden

Wirtschaft Rotkäppchen will internationaler werden

Der Getränkekonzern Rotkäppchen-Mumm hat 2015 bei Absatz und Umsatz zugelegt. Dabei half der Schritt auf den tschechischen Markt. Es soll nicht der letzte neue Auslandsmarkt sein.

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Im Jahr 2015 wurden 253 Millionen Flaschen Sekt, Wein und Spirituosen verkauft (Vorjahr: 246,5 Millionen).

Quelle: dpa

Leipzig. Der Getränkekonzern Rotkäppchen-Mumm konnte seinen Umsatz im vergangenen Jahr erneut steigern. Dabei ist der Absatz beim Hauptprodukt Sekt leicht zurückgegangen. Das Umsatzplus von 1,6 Prozent auf insgesamt 911,9 Millionen Euro habe sich durch die gute Entwicklung bei den Marken Mumm und Fruchtsecco sowie den Spirituosen ergeben, teilte das Unternehmen am Dienstag in Leipzig mit. In Zukunft will sich die traditionsreiche Marke mit Sitz in Freyburg (Sachsen-Anhalt) verstärkt auf internationalen Märkte ausrichten. Zu Gewinn oder Verlust machte das Unternehmen keine Angaben.

Im Jahr 2015 wurden 253 Millionen Flaschen Sekt, Wein und Spirituosen verkauft (Vorjahr: 246,5 Millionen). Beim Sekt ging der Verkauf allerdings um 0,3 Prozent auf 166,5 Millionen Flaschen zurück. Von der Stammmarke Rotkäppchen wurden 114 Millionen Flaschen abgesetzt. Das ist ein Minus von 1,6 Prozent. „Positiv zu betonen ist unsere Marke Mumm, die ein starkes Absatzplus von 27 Prozent erreicht hat“, erklärte Vorstandschef Christof Queisser.

Zudem habe sich der Bereich Spirituosen gut entwickelt. Auch durch die Übernahme von Fläminger Jagd, Asmussen Rum, Balle Rum und Boddel Rum im Sommer des vergangenen Jahres durch die Unternehmens-Tochter Nordbrand konnte der Sektkonzern hier seinen Absatz um 2,4 Prozent auf 45,9 Millionen Flaschen steigern. Eine weitere Investition war die Übernahme der italienischen Marke Sprizzeró.

Dieser Kauf war ein erster Schritt zur Entwicklung von Rotkäppchen-Mumm als internationale Marke. Seit einem halben Jahr ist das Unternehmen auch auf dem tschechischen Markt aktiv. „Wir sind zufrieden“, erklärte Queisser dazu. Für genaue Zahlen sei es allerdings noch zu früh. Im Hintergrund arbeite bereits ein Team an Markteintritt in weiteren Länder in den kommenden Jahren. In der „Vision 2025“ sei angedacht, international einen zweitstelligen Anteil am Geschäft zu erreichen.

„Insgesamt sind wir am Puls der Zeit und mit unseren Produkten nah am Verbraucher“, bilanzierte Queisser. „Wenn wir das bisherige Niveau auch in Zukunft halten können, sollten wir zufrieden sein.“ Neben dem Marktanteil in Tschechien solle auch das Premium-Segment ausgebaut werden.

Der langjährige Geschäftsführer für Marketing Vertrieb und Logistik, Manfred Hilbert, gab am Dienstag bekannt, dass er Ende April und damit nach 36 Jahren bei Rotkäppchen aufhört. „Wir waren für den Übergang und den Generationswechsel zu viert, nun sind wir wieder zu dritt“, sagte Queisser. Die anderen drei Geschäftsführer übernähmen Hilberts Aufgaben mit.

dpa

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