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Rettungsschwimmer in Sachsen dringend gesucht

Vor Beginn der Badesaison Rettungsschwimmer in Sachsen dringend gesucht

In Sachsen fehlen vor Beginn der Badesaison an Seen und Gewässern noch Rettungsschwimmer. „Die Seenlandschaft zum Beispiel in der Lausitz wächst ständig und so werden auch immer mehr Rettungsschwimmer gebraucht“, sagte Ria Zietsch vom Landesverband Sachsen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft.

Ein DLRG-Rettungsschwimmer überwacht einen Badestrand (Symbolbild).

Quelle: dpa

Dresden. In Sachsen fehlen vor Beginn der Badesaison an Seen und Gewässern noch Rettungsschwimmer. „Die Seenlandschaft zum Beispiel in der Lausitz wächst ständig und so werden auch immer mehr Rettungsschwimmer gebraucht“, sagte Ria Zietsch vom Landesverband Sachsen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft in Dresden. Auch Joachim Weiß von der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes sagte, dass das DRK „grundsätzlich immer auf der Suche“ nach neuen Rettungsschwimmern sei. Bei der Wasserwacht des DRK Sachsen sind jährlich rund 1500 Rettungsschwimmer im Einsatz.

Doch nicht nur der wachsende Bedarf bereitet den Hilfsorganisationen Kopfzerbrechen. „Unsere Rettungsschwimmer bekommen zur Saison auch immer attraktive Angebote zum Beispiel von der Küste“, beschreibt Zietsch die Situation. Dort würden die Rettungsschwimmer beispielsweise für drei Wochen fest gebucht und besser entlohnt. „Hierzulande gibt es häufig nur eine Aufwandsentschädigung von drei bis vier Euro die Stunde“, sagte Zietsch weiter. „Es wäre sicher sinnvoll, auch in diesem Bereich so etwas wie einen Mindestlohn einzuführen.“

Weiß verweist darauf, dass die Rettungsschwimmer ihrer Tätigkeit in der Regel ehrenamtlich nachgehen. „Auf Dauer kann es sich keine Hilfsorganisation leisten, sämtliche Kosten allein zu stemmen“, erklärte er. Wenn die DRK-Wasserwacht an Ufern von Seen zum Beispiel die Aufsicht übernehme, könne sie nicht zusätzlich auch noch dafür sorgen, dass zum Beispiel Aussichtsstürme bereitgestellt würden. Da seien aus seiner Sicht die Kommunen in der Pflicht. Diese machten es sich in ihrer fast immer klammen Finanzlage jedoch manchmal einfach: Statt für eine Aufsicht zu sorgen, stellten sie einfach Verbotsschilder auf.

dpa

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