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Prozess gegen 34-Jährigen wegen Mordes aus Eifersucht

Prozess in Leipzig Prozess gegen 34-Jährigen wegen Mordes aus Eifersucht

Er soll seine Ex-Freundin rasend vor Eifersucht getötet haben - wegen Mordes steht der 34-jähriger Mann nun in Leipzig vor Gericht. Der Mann soll die 25-Jährige im August vorigen Jahres in Leipzig erst gewürgt und dann elfmal mit einem Messer wuchtig in die Brust gestochen haben.

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Quelle: dpa

Leipzig. Er soll seine Ex-Freundin rasend vor Eifersucht getötet haben - wegen Mordes steht der 34-jähriger Mann nun in Leipzig vor Gericht. Der Mann soll die 25-Jährige im August vorigen Jahres in Leipzig erst gewürgt und dann elfmal mit einem Messer wuchtig in die Brust gestochen haben. Die fünffache Mutter habe keine Überlebenschance gehabt, sagte der Staatsanwalt am Mittwoch beim Verlesen der Anklage vor dem Landgericht Leipzig. Nach der tödlichen Attacke wählte der Mann den Notruf der Polizei, ließ sich widerstandslos festnehmen und gestand die Tat.

Zum Prozessauftakt nahm der gelernte Koch mit gesenktem Kopf auf der Anklagebank Platz und schwieg zunächst. Sein Mandat wolle sich aber zu einem späteren Zeitpunkt äußern, kündigte Verteidiger Malte Heise an.

Das Opfer und der mutmaßliche Mörder waren ein Paar und hatten zwei gemeinsame, 2015 und 2013 geborene Kinder. Allerdings soll sich die Frau von dem 34-Jährigen getrennt haben, wie eine Nebenklägeranwältin sagte. Vor der heimtückischen Attacke hatten die beiden einen Streit.

Die Kinder des Opfers sowie die Mutter und die Schwester sind als Nebenkläger im Prozess vertreten. Zwei Kinder sind inzwischen in einem Wohnheim untergebracht, zwei Mädchen leben bei ihrem leiblichen Vater. Die älteste, neun Jahre alte Tochter lebte ohnehin in einer Pflegefamilie.

Das Landgericht hat insgesamt sechs Verhandlungstage anberaumt. Der Prozess wird am 3. März fortgesetzt.

dpa

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