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Pro-Kopf-Verschuldung in Sachsen bundesweit am niedrigsten - Opposition wettert

Pro-Kopf-Verschuldung in Sachsen bundesweit am niedrigsten - Opposition wettert

Die öffentlichen Haushalte in Sachsen haben im vergangenen Jahr ihre Schulden weiter deutlich abgebaut. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, ist die Pro-Kopf-Verschuldung mit 2086 Euro im Freistaat so niedrig wie in keinem anderen Bundesland.

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Schuldenuhr beim Bund der Steuerzahler

Quelle: dpa

Während die CDU im sächsischen Landtag die Zahlen als Beweis für die solide Haushaltsführung wertete, warf die Linke der schwarz-gelben Staatsregierung vor, Sparpolitik auf Kosten von Schülern, Beamten und Kommunen zu betreiben.

Die Verschuldung von Land und Gemeinden sank den Angaben aus Wiesbaden zufolge im vergangenen Jahr von 9,31 Milliarden auf 8,43 Milliarden Euro - ein Rückgang um 9,5 Prozent, der stärkste bundesweit. Bei der Pro-Kopf-Verschuldung belegt Bayern mit 3200 Euro den zweiten Platz. Schlusslicht Bremen kommt auf 30 615 Euro.

Insgesamt ging die Staatsverschuldung in Deutschland erstmals seit 1950 zurück - um 1,5 Prozent auf 2,038 Billionen Euro. Es gehe nicht um den ersten Platz beim Schuldenranking, erklärte CDU-Finanzexperte Jens Michel. „Wichtiger ist, dass Sachsen damit für die Zukunft, insbesondere nach dem Auslaufen des Solidarpaktes in fünf Jahren, sehr gut aufgestellt ist und auch künftig noch in Bildung, Sicherheit, Infrastruktur und Wirtschaftsförderung investieren kann.“

Der finanzpolitische Sprecher der Linke-Fraktion, Sebastian Scheel, hielt dem entgegen, dass in den Zahlen die Bürgschaft Sachsens über 2,75 Milliarden Euro für die Pleite der Landesbank nicht enthalten seien. Zu ihrer Sicherung habe es harte Einschnitte gegeben. „Für den sächsischen Spitzenplatz zahlen Schülerinnen mit Stundenausfall und langen Schulwegen, Kommunen als Ausfallbürgen für soziale Leistungen, Jugendliche mit dem Verzicht auf kulturelle Angebote und Beamte mit dem Wegfall ihres Weihnachtsgeldes“, meinte Scheel.

dpa

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