Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Google+
Ostdeutsche Sparkassen mit weniger Filialen, Mitarbeitern und Geldautomaten

Bankenlandschaft in Deutschland Ostdeutsche Sparkassen mit weniger Filialen, Mitarbeitern und Geldautomaten

Der Trend zur Konzentration und Automatisierung im Bankensektor hat in den vergangenen Jahrzehnten auch die ostdeutschen Sparkassen nicht verschont. Die Zahl klassischer Filialen im Bereich des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) sank seit Ende 1991 von 2156 auf zuletzt nur noch 1387.

Voriger Artikel
Flugausfälle in Leipzig und Dresden: Streik beim Billigflieger Eurowings
Nächster Artikel
Sachsen will Neubaustrecke Dresden-Prag vorantreiben

Weniger Filialen, weniger Geldautomaten - trotzdem sind Sparkassen eine wichtige Stütze der Wirtschaft im Osten. Der Ostdeutsche Sparkassenverband feiert nun sein 25-jähriges Bestehen.

Quelle: dpa

Potsdam. Der Trend zur Konzentration und Automatisierung im Bankensektor hat in den vergangenen Jahrzehnten auch die ostdeutschen Sparkassen nicht verschont. Die Zahl klassischer Filialen im Bereich des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) sank seit Ende 1991 von 2156 auf zuletzt nur noch 1387, wie der Verband auf Anfrage mitteilte.

Der OSV ist für die Länder Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zuständig. Am (heutigen) Donnerstag feiert er in Potsdam sein 25-jähriges Bestehen. Dazu wird auch der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler erwartet.

Zum Teil wurden die Schließungen mit Selbstbedienungs-Zweigstellen aufgefangen. Diese stiegen binnen 25 Jahren von 19 auf rund 450. Bei den reinen Geldautomaten gab es in den vergangenen Jahren allerdings auch einen Rückgang: Zu Beginn der Erfassung Ende 2003 waren es noch fast 3200 Geldautomaten, zuletzt dagegen nur noch rund 2700. Die Zahl der Mitarbeiter sank seit Anfang der 1990er Jahre, als es zeitweise mehr als 30 000 Beschäftigte gab, auf zuletzt rund 21 000 Angestellte.

Die Sparkassen blicken auf eine mehr als 200-jährige Geschichte zurück. Ende des 18. Jahrhunderts entstanden Spar- und Leihkassen, um die Ersparnisbildung breiter Bevölkerungsschichten zu fördern. Mit der Wende in der DDR lösten sich die Sparkassen im Osten aus der Staatsbank heraus und wurden nach der Wiedervereinigung als kommunale Kreditinstitute Teil der Sparkassen-Finanzgruppe. Heute bilden die Sparkassen neben den Genossenschaftsbanken und den privaten Banken eine der drei großen Säulen der Bankenlandschaft in Deutschland.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News

Majong: Der Klassiker unter den Computer-Puzzles. Hier kostenlos online spielen im Spieleportal von DNN.de ! mehr

Gewinnspiele
  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr