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OB-Wahl in Dresden: Ulbig (CDU) zieht zurück – von Wahlschlappe keine Spur

OB-Wahl in Dresden: Ulbig (CDU) zieht zurück – von Wahlschlappe keine Spur

Mit 15,4 Prozent der Wahlstimmen muss sich der OB-Kandidat Markus Ulbig bei der Bürgermeisterwahl in Dresden begnügen. Aufgrund der klaren Wahlschlappe, die auf der offiziellen CDU-Versammlung kaum als diese bezeichnet wurde, bleibt Ulbig weiterhin als Innenminister im Amt.

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OB-Kandidat Markus Ulbig (CDU) dankte seinen Helfern für den Wahlkampf.

Quelle: Dominik Brüggemann

Ulbig ziehe als OB-Kandidat zurück und will sich am Montag mit Dirk Hilbert (FDP) über das weitere Vorgehen für das bürgerliche Lager beratschlagen. „Du bleibst Sachsens Innenminister“, bestätigte Sachsens CDU-Generalsekretär Michael Kretschmer nach der Dankesrede von Ulbig. Das war Anfang der Woche noch unklar, ehe Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) Ulbigs Zukunft auf diesem Posten im Falle einer Wahlniederlage dann doch bestätigte.  

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Bis zum Abend um 18 Uhr konnten die Dresdner wählen. Jetzt entscheidet ein zweiter Wahlgang über den neuen Oberbürgermeister.

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Klarere Worte fanden Ulbig und seine Unterstützer für den politischen Gegner von Rot-Rot-Grün. „Eine rot-rot-grüne Mehrheit gibt es nicht. Aus diesem Grunde habe ich mich telefonisch mit Dirk Hilbert verständigt. Wir werden ihnen keine Chance lassen“, so Ulbig. Deshalb gelte es jetzt, einen starken bürgerlichen Kandidaten aufzustellen. Ulbig dankte seiner Frau Monika und seinem Wahlkampfteam. Trotz der Niederlage sprach er von einem tollen und kreativen Wahlkampf. 

Den hatte auch Anke Wagner, CDU-Stadträtin und Kreisvorsitzende der Jungen Union, maßgeblich unterstützt. Sie lobte Ulbigs Engagement und die generell hohe Wahlbeteiligung. „Es ist immer gut, wenn sich viele Bürger beteiligten. Ich glaube, in diesem Jahr lag es auch an dem hohen Grad der Politisierung“, so Wagner.   Dresdens CDU-Chef Christian Hartmann sprach am Rande dann doch von einer Niederlage für die CDU. „Wir werden das Ergebnis aufarbeiten“, so der Politiker. Eher enttäuscht wirkte Regina Walz, die als CDU-Mitglied aus Zwickau den Wahlabend in Dresden verfolgte. „Ich vermisse das Bildungsbürgertum“, so Walz, die nach eigenen Angaben 60 Jahre in Dresden gelebt hat. Sie vermutete, dass die Doppelrolle als Innenminister und OB-Kandidat nicht hilfreich gewesen sei.

Dominik Brüggemann

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