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Nur zwei Bieter haben Interesse an Ost-Kohle

Lausitz Nur zwei Bieter haben Interesse an Ost-Kohle

Das Kaufinteresse an der ostdeutschen Braunkohlensparte des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall hält sich in Grenzen. Zum Ablauf der Bieterfrist gestern wurde bekannt, dass zwei wichtige der bislang vier Interessenten kein verbindliches Kaufangebot abgeben werden.

Quelle: dpa

Berlin/Prag.  Das Kaufinteresse an der ostdeutschen Braunkohlensparte des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall hält sich in Grenzen. Zum Ablauf der Bieterfrist gestern wurde bekannt, dass zwei wichtige der bislang vier Interessenten kein verbindliches Kaufangebot abgeben werden.

Die tschechische EPH-Gruppe legte hingegen zusammen mit der Finanzgruppe PPF ein Angebot vor. Zur EPH gehört bereits die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (Mibrag) mit Sitz in Zeitz. „Wir sind überzeugt, dass unser Angebot eine attraktive Lösung für den Braunkohlesektor in Ostdeutschland darstellt“, sagte EPH-Chef Daniel Kretinsky. Die Kohle werde eine wichtige Rolle als Brückentechnik im Zuge der Energiewende spielen. Neben EPH bleibt auch die Czech-Coal-Gruppe des Milliardärs Pavel Tykac im Rennen, wie ein Sprecher des zweitgrößten tschechischen Braunkohleförderers gestern informierte. Weitere Angaben machte er wegen einer Verschwiegenheitsklausel nicht.

Der schwedische Energiekonzern hatte 2014 entschieden, sich von der Braunkohle zu trennen. Vattenfall gehören in Brandenburg und Sachsen fünf Kohlegruben und drei Kohlekraftwerke. Ein weiteres wird mit dem Energiekonzern EnBW im sächsischen Lippendorf (Landkreis Leipzig) betrieben. Für den Essener Energiekonzern Steag gebe es „unbeherrschbare Risiken“, etwa durch die nicht eindeutige Positionierung der Bundespolitik zur Kohle, hieß es. Nach gründlicher Prüfung hatte sich Cez gegen ein verbindliches Angebot ausgesprochen, sei aber weiter bereit zu Verhandlungen über andere Bedingungen eines Kaufs“, sagte Sprecherin Barbora Pulpanova. Als Grund wurde die ungünstige Entwicklung der Großhandels-Strompreise genannt.

Von Michael Heitmann

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