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Nur etwa 20 Prozent der Stiftungen in Sachsen außerhalb der Städte

Sächsischer Stiftertag Nur etwa 20 Prozent der Stiftungen in Sachsen außerhalb der Städte

Nur etwa 20 Prozent der in Sachsen bestehenden mehr als 520 Stiftungen existieren in ländlichen Regionen. Der Sächsische Stiftungstag, der am Samstag in Plauen (Vogtland) stattfindet, soll für das Stiften auf dem Lande werben.

Winfried Ripp, Geschäftsführer der Bürgerstiftung Dresden, will für Stiftungen im ländlichen Raum werben.

Quelle: Bürgerstiftung Sachsen

Dresden. Das Stiftungswesen in Sachsen konzentriert sich auf die großen und mittleren Städte mit Tradition. Nur etwa 20 Prozent der landesweit mehr als 520 Stiftungen existieren jenseits davon. „Auf dem Land sieht es sehr viel dünner aus“, sagte Winfried Ripp von der Bürgerstiftung Dresden am Freitag vor dem Sächsischen Stiftertag (Samstag). Das diesjährige Treffen in Plauen (Vogtland) soll das Stiften in ländlichen Regionen bekannter machen. Dort gebe es weniger Menschen und kaum Vermögen, aber Alternativen, auch über den Tod hinaus Gutes zu tun.

„Dort bestehen in erster Linie sehr alte Stiftungen, vornehmlich sozialer Art“, berichtete Ripp. So würde ein Seniorenheim oder eine Behinderteneinrichtung als Stiftung geführt, meist in alter kirchlichen Tradition. „In einigen Orten haben Eltern die Initiative ergriffen, um den Kindern die Schule zu erhalten, teilweise mit der evangelischen Kirche zusammen.“ Die Schulstiftung der Landeskirche unterstütze diese Gründungen.

Ripp kennt auch heimatbezogene Stiftungen von Bürgern für Bürger im sozialen und kulturellen Bereich oder überörtliche Stiftungen, die sich lokal engagieren. Der Stiftungstag 2016 soll die Möglichkeiten aufzeigen, wie langfristig Soziales, Kultur, Umwelt oder Denkmalschutz dauerhaft unterstützt werden kann. „Es geht nicht um ein einmaliges Feuerwerk, sondern ein Engagement über den eigenen Lebenshorizont hinaus.“

Angesprochen sind laut Ripp etwa Kinderlose, die was zu vererben haben, ihr Vermögen aber nicht automatisch dem Staat überlassen wollen. Mit einer Stiftungsgründung, Zustiftungen oder Beteiligung in Stiftergemeinschaften für Menschen mit kleinerem Vermögen wäre ein Engagement über den Tod hinaus möglich. „Das kann man auch mit wenig Geld.“

dpa

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