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Neues Dresdner Gymnasium Bürgerwiese soll trotz Bauverzögerung pünktlich öffnen

Neues Dresdner Gymnasium Bürgerwiese soll trotz Bauverzögerung pünktlich öffnen

Stahl und Beton, soweit das Auge reicht. Überall schleppen Bauarbeiter rostbraune Stahlstäbe herum, verdrahten sie miteinander, montieren Decken auf künftige Klassenzimmer und Umkleideräume.

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Die Großbaustelle am Dresdner Gymnasium Bürgerwiese: Hinten das alte Schulgebäude, rechts davor die neue Turnhalle, im Vordergrund das neue Schulhaus.

Quelle: Tanja Tröger

Schulhaus und Turnhalle müssen noch ein, zwei Stockwerke in die Höhe wachsen. „Derzeit laufen die Bewehrungs- und Betonarbeiten“, so Danilo Fritsche, Projektleiter beim Hochbauamt. „Wir sind ein bisschen gebremst worden durch den Winter und neun Wochen in Verzug. Jetzt arbeiten wir aber im Zwei-Schicht-System, sodass der Rohbau nur einen Monat später fertig wird.“

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Die Bauarbeiten am Gymnasium Bürgerwiese schreiten voran. Aufgrund des langen Winters liegen die Bauarbeiter hinter dem Zeitplan, die pünkliche Eröffnung sei jedoch nicht gefährdet.

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Anfang Juni wollen die 50 Bauarbeiter, 439 Schüler und 34 Lehrer Richtfest feiern, zum Beginn des Schuljahres 2014/15 sollen die Neubauten eröffnet werden. Die Flügel des neuen vierstöckigen Schulgebäudes umschließen einen Innenhof. Im Erdgeschoss werden Mensa, Bibliothek, Aula und Kreativräume angeordnet, in den oberen Etagen finden sich die Klassenzimmer und Verwaltungsräume.

In einem Eckzimmer, das zum Lennéplatz gerichtet ist, steht Direktor Reichel und macht Fotos mit seinem Handy. Der Raum ist sein neues Domizil, er sieht ihn an diesem Tag zum ersten Mal. Eigentlich würde er lieber auf den Schulhof schauen, meint Reichel, aber die ruhigen Räume zum Hof seien nun mal zum Lernen besser geeignet.

In der modernen Sporthalle können drei Klassen gleichzeitig unterrichtet werden. „Normalerweise wird eine Schulturnhalle nicht so groß gebaut“, so Reichel, aber die Halle werde auch Trainings- und Spielstätte der Volleyballer vom VC Dresden. „Wir kooperieren schon seit unserer Gründung mit den VC-Herren.“ Deshalb wird die Halle bundesligataugliche sieben Meter hoch und bekommt 550 Zuschauerplätze auf der Tribüne.

Die Neubauten entstehen südöstlich des alten Schulhauses, in dem die Gymnasiasten derzeit noch lernen. Auf dem Gelände zwischen Parkstraße, Lennéplatz und Paluccastraße standen bis Anfang 2012 die ehemalige Kinder- und Jugendsportschule (KJS) bzw. das Sportgymnasium. Sie wurden abgerissen, im Sommer 2012 begannen die Rohbauarbeiten. „Der Lärm ist erträglich“, so Reichel. Nur manchmal lenke er die Schüler vom Unterricht ab, schmunzelt er. Von den Studenten in den benachbarten Hochhäusern des Studentenwerkes seien auch noch keine Beschwerden gekommen. „Die sind robust.“

Nach der Eröffnung des Neubaus soll das 1962 errichtete Schulgebäude an der Gret-Palucca-Straße saniert werden. Es soll später die Abiturstufe beherbergen, plant Direktor Reichel. Derzeit werde aber noch geprüft, ob sich seine Vision in die Tat umsetzen lässt. Insgesamt können die Bauten dann bis zu 1350 Schüler aufnehmen. „Das wird eine Herausforderung, unser Schulkonzept der Nachhaltigkeit und das gute Schulklima auf so eine Riesenschule zu übertragen, aber ich bin überzeugt, dass das geht“, so Direktor Reichel. Momentan planten Schüler die ökologische Gestaltung der Außenanlagen. Fest steht schon, dass auf das Schuldach eine Photovoltaikanlage montiert wird und die Toiletten mit Regenwasser gespült werden.

Die Gymnasiumsbauten kosten insgesamt rund 26,5 Millionen Euro. Davon trägt die Stadt Dresden 19,5 Millionen Euro aus Eigenmitteln, sieben Millionen Euro schießt der Freistaat zu. „Im Moment sieht’s so aus, dass wir damit hinkommen“, sagt Projektleiter Danilo Fritsche. „2014 will das Studentenwerk auch die beiden Wohnheime sanieren. Dann ist das mal ein Bereich der Stadt, der komplett fertig ist.“

ttr

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