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Neonazis rücken gegen Braunkohlegegner vor - Politiker in Sorge

Neonazis rücken gegen Braunkohlegegner vor - Politiker in Sorge

Anfeindungen von großen Neonazigruppen gegen Braunkohlegegner in der Lausitz machen Brandenburger Politikern Sorgen. „Es gibt Berichte, dass Fahrräder von Klimaaktivisten demoliert wurden und dass es auch zu gewalttätigen Übergriffen gekommen ist“, sagte Grünen-Fraktionschef Axel Vogel am Dienstag in Potsdam.

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Zwei Umwelt-Aktivisten sitzen am 15.05.2016 auf einem Bahngleis am Verladebahnhof für Braunkohle nahe dem Tagebau Welzow Süd der Vattenfall AG in Welzow (Brandenburg). Die Polizei hatte in der Nähe des Lagers der Klimaaktivisten nach eigenen Angaben zwei Mal Aufläufe von Rechtsradikalen aufgelöst.

Potsdam. Anfeindungen von großen Neonazigruppen gegen Braunkohlegegner in der Lausitz machen Brandenburger Politikern Sorgen. „Es gibt Berichte, dass Fahrräder von Klimaaktivisten demoliert wurden und dass es auch zu gewalttätigen Übergriffen gekommen ist“, sagte Grünen-Fraktionschef Axel Vogel am Dienstag in Potsdam. Einer der Klimaaktivisten ist nach Vogels Informationen bei solchen Vorfällen während der Pfingstproteste erheblich verletzt worden. „Das ist unseres Erachtens ein Alarmzeichen, mit dem sich Polizei und Staatsanwaltschaft auseinandersetzen müssen.“

Die Polizei hatte in der Nähe des Lagers der Klimaaktivisten nach eigenen Angaben zwei Mal Aufläufe von Rechtsradikalen aufgelöst: In der Nacht zum Pfingstmontag erhielten in dem Dorf Proschim (Spree-Neiße) 57 Menschen Platzverweise. Während des Abbaus des Lagers am Abend des Pfingstmontags versuchten laut Polizei dann erneut 42 Angehörige der rechten Szene, sich dem Camp zu nähern. Die Polizei hinderte sie, den Abbau zu stören. Bei den Rechten wurden Quarzsandhandschuhe, wie Türsteher sie benutzen, und Messer sichergestellt.

Der energiepolitische Sprecher der Linken, Thomas Domres, sagte, seine Fraktion habe die Berichte mit großer Sorge aufgenommen.

dpa

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