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Mehr junge Sachsen zieht es ins Handwerk

Ausbildung Mehr junge Sachsen zieht es ins Handwerk

Sachsens Handwerksbetriebe bilden zum Start in das neue Ausbildungsjahr wieder mehr Lehrlinge aus. Allein im Kammerbezirk Chemnitz haben 1322 Jugendliche einen Lehrvertrag unterschrieben, sagte Handwerkskammer-Präsident Dietmar Mothes am Donnerstag. Das seien rund fünf Prozent mehr als 2015.

Knapp 3500 Jugendliche beginnen ihre Ausbildung in sächsischen Handwerksbetrieben.

Quelle: Maja Hitij/dpa

Chemnitz. Sachsens Handwerksbetriebe bilden zum Start in das neue Ausbildungsjahr wieder mehr Lehrlinge aus. Allein im Kammerbezirk Chemnitz haben 1322 Jugendliche einen Lehrvertrag unterschrieben, sagte Handwerkskammer-Präsident Dietmar Mothes am Donnerstag. Das seien rund fünf Prozent mehr als 2015.

Sachsenweit beginnen in diesen Tagen knapp 3500 junge Menschen eine Lehre im Handwerk. Den größten Zuwachs an abgeschlossenen Ausbildungsverträgen verzeichnet mit knapp 14 Prozent die Handwerkskammer Dresden. Das intensive Werben um „jeden einzelnen Schulabgänger, Studienaussteiger oder Quereinsteiger“ trage Früchte, hieß es von der Dresdner Kammer, die 1308 neue Lehrlinge meldet. In Leipzig seien 815 Lehrverträge (plus 6,3 Prozent) in 73 Berufen geschlossen worden.

Ganz vorn bei der Berufswahl stehen in allen drei Kammerbezirken nach wie vor Kfz-Mechatroniker, Elektroniker oder Friseur. Nach Angaben der Landesarbeitsagentur legt sich noch immer mehr als ein Drittel aller Bewerber auf nur zehn Berufe fest. Dabei zählt der Zentralverband des Deutschen Handwerks mehr als 130 handwerkliche Ausbildungsberufe.

Trotz der gestiegenen Nachfrage gibt es dem Chemnitzer Kammerpräsidenten Mothes zufolge weiter ein Überangebot auf dem Lehrstellenmarkt. Sachsens Handwerk meldet aktuell rund 1300 freie Lehrstellen, knapp 547 davon in Dresden und 586 in Chemnitz. „Manche Schüler steigen heute mit einem Leistungsniveau in die Lehre ein, mit dem sie vor zehn Jahren keine Chance auf eine Lehrstelle gehabt hätten“, sagte Dietmar Mothes. Inzwischen sei vielen Betrieben die Motivation ihrer Bewerber aber wichtiger als Schulnoten.

Gleichzeitig stiegen in allen Gewerken die Anforderungen. Die Stellung von Ober- und Berufsschulen müsse daher deutlich aufgewertet werden, sagte Mothes. So sei es problematisch, dass rund 60 Prozent der Berufsschullehrer Quereinsteiger ohne pädagogische Ausbildung seien.

dpa

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