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MDR verzichtet vor Landtagswahl auf Diskussion der Spitzenkandidaten

MDR verzichtet vor Landtagswahl auf Diskussion der Spitzenkandidaten

Das Konzept für die Spitzenkandidaten-Runde beim MDR steht - eine Diskussion der Politiker untereinander wird es aber nicht geben. Dies geht aus einem Brief hervor, der am Montag an die im Landtag vertretenen Parteien verschickt wurde.

Der Mitteldeutsche Rundfunk fällt damit hinter die Überlegungen zurück, die Chefredakteur Stefan Raue Anfang Mai in den DNN angestellt hatte. Nun sollen die Spitzenkandidaten nur die Positionen ihrer Partei zu Wahlkampfthemen darlegen. Voraussichtlich werden dies Wirtschafts- beziehungsweise Energiepolitik, Bildung und Innere Sicherheit sein.

Die 90-minütige Sendung unter dem Arbeitstitel "Parteien, Personen, Programme", die am 25. August um 20.15 Uhr ausgestrahlt werden soll, hat generell ein ungewöhnliches Format. Die Spitzenkandidaten werden sich nicht alle im Studio versammeln. Sie sollen vielmehr einen Ort ihrer Wahl benennen, wo sie ihre Anhänger um sich scharen. Aus dem Studio wird dann reihum dorthin geschaltet. Nach den Statements der Politiker soll ein Experte die Aussagen einem "Faktencheck" unterziehen. Zudem ist ein "Wählertisch" vorgesehen, an dem Personen sitzen, welche die sächsischen Wähler repräsentieren.

Die Parteien sollen sich bis zum 30. Juni zu den Vorschlägen äußern. Bereits jetzt gibt es einiges Stirnrunzeln. Die Linke kündigte gestern beispielsweise an, dass sich ihr Parteivorsitzender Rico Gebhardt mit den anderen demokratischen Parteien im Landtag austauschen will, ob man sich nicht an einem Ort für die Live-Schalte versammeln könne. Dies würde dem Charakter einer Diskussionsrunde gerechter. Grünen-Spitzenkandidatin Antje Hermenau kritisierte das Format, weil es eine direkte Auseinandersetzung "unmöglich" mache. FDP-Chef Holger Zastrow nannte das Konzept "sehr kreativ und spannend".

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.06.2014

Kai Kollenberg

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