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Linken-Abgeordneter Hahn entschuldigt sich bei Gauck für Sebnitz

Beschimpfungen Linken-Abgeordneter Hahn entschuldigt sich bei Gauck für Sebnitz

Der sächsische Linken-Bundestagsabgeordnete André Hahn hat sich bei Bundespräsident Joachim Gauck für die wüsten Beschimpfungen beim Deutschen Wandertag vor knapp zwei Wochen in Sebnitz entschuldigt.

Mit Deutschlandfahnen "Willkommen in Dunkeldeutschland" und "Das Pack grüßt Gauck" protestieren am 26.06.2016 Menschen gegen Bundespräsident Joachim Gauck beim 116. Deutschen Wandertag auf dem Marktplatz in Sebnitz (Sachsen). Der Bundespräsident wurde während seines Besuchs in Sebnitz (Landkreis Sächsische Schweiz) beschimpft.

Quelle: dpa

Berlin. Der sächsische Linken-Bundestagsabgeordnete André Hahn hat sich bei Bundespräsident Joachim Gauck für die wüsten Beschimpfungen beim Deutschen Wandertag vor knapp zwei Wochen in Sebnitz entschuldigt. Er habe dies stellvertretend für die übergroße Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger getan, teilte Hahn, der seinen Wahlkreis in der Sächsischen Schweiz-Osterzgebirge hat, am Freitag in Berlin mit. Er teile nicht alle Positionen Gaucks und habe diesen in der Bundesversammlung auch nicht gewählt, „aber er ist nun mal der höchste Repräsentant des Staates und der Respekt vor dem Amt verbietet aus meiner Sicht einen derartigen Umgang mit den Bundespräsidenten“.

Bundespräsident Joachim Gauck ist bei einem Besuch in Sebnitz (Landkreis Sächsische Schweiz) massiv beschimpft und beleidigt worden.

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Gauck war beim Besuch des 116. Wandertages in Sebnitz von einigen Dutzend fremdenfeindlichen Demonstranten verbal attackiert worden. „Ich habe mich gefreut, dass er den Wandertag in Sebnitz besucht und auch auf der Festveranstaltung gesprochen hat. Dafür gebührt ihm Dank und Gastfreundlichkeit. Die Krakeeler haben dem Ansehen der Region geschadet“, meinte Hahn.

dpa

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