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Linke: Sachsen überprüft Zahlen zu Opfern rechter Gewalt

Linke: Sachsen überprüft Zahlen zu Opfern rechter Gewalt

Sachsen will nach Darstellung der Linken die Zahlen zu Opfern rechter Gewalt im Freistaat überprüfen. Das habe Staatssekretär Michael Wilhelm am Donnerstag im Innenausschuss des Landtages zugesichert, erklärte die Abgeordnete Kerstin Köditz am Freitag in Dresden.

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Quelle: dpa

Das Innenministerium war für eine Nachfrage zunächst nicht erreichbar.

Auch in einem anderen Punkt sieht Köditz ein Umdenken. Der CDU-Abgeordnete Volker Bandmann habe die Regierung um eine Prüfung ersucht, ob und in welcher Form sie sich an einem finanziellen Fonds für Familien von Opfern der Zwickauer Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund beteilige. Die Linken halten einen Fonds für alle Opfer von Neonazi-Gewalt für notwendig.

Die Linksfraktion im Landtag hatte die Regierung schon Anfang 2011 gebeten, über alle seit 1990 verübten Tötungsverbrechen aus rechtsextremen, rassistischen oder antisemitischen Motiven zu berichten. Nach Angaben der Linken werden nur knapp die Hälfte der Fälle von der Regierung als Opfer rechter Gewalt anerkannt.

Als erstes Opfer in Sachsen gilt der Mosambikaner Jorge Gomondai. Er war am 31. März 1991 aus einer fahrenden Straßenbahn gefallen und hatte sich dabei tödliche Kopfverletzungen zugezogen. Vor Gericht konnte nicht geklärt werden, ob Skinheads den 28-jährigen Afrikaner gestoßen hatten oder ob er aus Angst selbst gesprungen war. Ein Täter wurde wegen fahrlässiger Tötung zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt.

dpa

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