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Leichtbauhallen am Flughafen sind ab Ende November bezugsfertig

Leichtbauhallen am Flughafen sind ab Ende November bezugsfertig

Die Leichtbauhalle am Dresdner Flughafen könnten ab Ende November als Quartier für Flüchtlinge genutzt werden. Ab diesem Zeitpunkt werden sie zumindest betriebsbereit sein, wann tatsächlich die ersten Asylsuchenden einziehen, hängt von der aktuellen Lage ab.

Quelle: jv

Dresden. Die Leichtbauhalle am Dresdner Flughafen könnten ab Ende November als Quartier für Flüchtlinge genutzt werden. Ab diesem Zeitpunkt werden sie zumindest betriebsbereit sein, wann tatsächlich die ersten Asylsuchenden einziehen, hängt von der aktuellen Lage ab. Das teilte die Landesdirektion Sachsen (LDS) auf DNN-Anfrage mit. In dieser Woche sollen im Dresdner Stadtgebiet keine weiteren Objekte in Betrieb genommen werden. Nach Angaben der LDS laufen die Arbeiten an der Erstaufnahmerichtung, die Ecke Hammerweg/Ecke Stauffenbergallee entstehen soll. Außerdem werden  Leichtbauhallen an der Bremer Straße errichtet. Ingesamt gibt es in Dresden derzeit 3412 Plätze für Asylsuchende in Erstaufnahmeeinrichtungen, davon sind Stand Montag 3145 belegt.

Sachsens Innenminister Markus Ulbig bekräftigte derweil seine Zustimmung zu den von der Bundes-CDU geforderte Transitzonen.  Diese würden für „große Entlastung sorgen“. Außerdem befürwortete der Minister den Vorstoß der CDU einen sogenannten Flüchtlingsausweis einzuführen. Neben persönlichen Daten der Asylbewerber soll auch der Fingerabdruck auf den Ausweis aufgebracht werden. CDU und SPD wollen über die Transitzonen und den Flüchtlingsausweis am Donnerstagnachmittag debattieren.

Nach längerer Krankheit meldete sich Landespolizeipräsident Jürgen Georgie zurück im Dienst. Der Polizeichef unterstrich zum einen die enorme Belastung seiner Einsatzkräfte durch das umfangreiche Demo-Geschehen in den letzten Monaten und die sich häufenden Vorfälle rund um die Unterkünfte von Flüchtlingen. „Eines muss den Steinewerfern klar sein, die Menschen, die sie mit solchen Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte vertreiben wollen, sind trotzdem da und werden dann eben woanders untergebracht. Es kostet durch solche Aktionen nur viel mehr Geld“, so Georgie.  Die sächsische Polizei verfolge alle Straftaten, egal wer sie begeht, betonte er.

 jv

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