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Lehrerstreiks zunächst vom Tisch - Freistaat Sachsen stimmt Verhandlungen zu

Lehrerstreiks zunächst vom Tisch - Freistaat Sachsen stimmt Verhandlungen zu

Lehrerstreiks in Sachsen sind vorerst vom Tisch. Sachsens Regierung ist am Mittwoch auf die Forderungen der Lehrergewerkschaften nach Tarifverhandlungen eingegangen.

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Arbeitsniederlegung von Lehrern in Dresden (Archivbild)

Quelle: Julia Vollmer

Diese sollen am 16. September beginnen, erklärte Finanzminister Georg Unland (CDU) nach dem nunmehr fünften Vorgespräch in Dresden.

Verhandelt werden sollen ein Altersteilzeit-Tarifvertrag sowie ein Bündel von Maßnahmen, um den Lehrerberuf attraktiver zu machen. Zudem wird sich Unland in der Tarifkommission der Länder (TdL), dessen Vize-Vorsitzender er ist, für eine bundesweite Regelung zur Bezahlung der nicht verbeamteten Lehrer einsetzen.

„Wir gehen verhalten optimistisch in die nächste Runde“, sagte die Landesvorsitzende der Lehrergewerkschaft GEW, Sabine Gerold. Sie machte aber deutlich, dass die Forderung nach einem sächsischen Tarifvertrag zur Eingruppierung der Lehrer weiter besteht. „Ich bremse Erwartungen, dass jetzt alles vom Tisch ist“, sagte sie zu den am Dienstag nochmals formulierten Streikdrohungen. Im Herbst vergangenen Jahres hatte es landesweite Streiks der Lehrer gegeben, um die Regierung überhaupt zu Gesprächen zu bewegen.

Unland zufolge haben die Arbeitgeber in der TdL ein Interesse, ein vernünftiges Regelwerk zur Eingruppierung der Lehrer zu finden. Es gebe aus früheren Verhandlungen Anknüpfungspunkte. Sachsens Lehrer werden derzeit nach einer vom Land vorgegebenen Eingruppierungs-Richtlinie bezahlt. Nach Angaben der GEW sind die mehr als 30 000 Pädagogen schlechter bezahlt als die meisten Kollegen in anderen Bundesländern.

Kultusministerin Brunhild Kurth (parteilos) betonte wie Unland, dass bei allen Verhandlungen die Absicherung des Unterrichts Vorrang habe. Sie verwies wie schon zu Schuljahresbeginn darauf, dass der Arbeitsmarkt bei den Lehrern in bestimmten Bereichen leer gefegt sei. Die vom Land im Juni angebotene bessere Bezahlung von Teilen der Lehrerschaft sei nicht vom Tisch. Die dazu notwendigen Beurteilungen der Pädagogen würden wie geplant erfolgen.

dpa

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