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Lehrermangel in Sachsen: SPD sieht 140 Millionen Euro Mehrbedarf für Bildungspaket

Lehrermangel in Sachsen: SPD sieht 140 Millionen Euro Mehrbedarf für Bildungspaket

Sachsens SPD-Landtagsfraktion sieht rund 140 Millionen Euro Mehrbedarf für das Bildungspaket zur Behebung des Lehrermangels. Vor allem müssten damit langfristig zusätzliche Stellen für Pädagogen finanziert werden, machte die Fraktion am Freitag deutlich.

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Während des Aktionstags der Schüler wurde am Schiller-Gymnasium in Leipzig die Bildung symbolisch beerdigt.

Es reichten nicht nur Feuerwehreinsätze, um angesichts des Unterrichtsausfalls Lücken kurzfristig zu stopfen, erklärten Fraktionschef Martin Dulig und Bildungsexpertin Eva-Maria Stange. Ein Programm „Geld statt Stellen" könne kein Ersatz für eine nachhaltige Personal- und Schulentwicklungsplanung sein.

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Rund 1000 Schüler, Lehrer und Eltern demonstrierten am Mittwochnachmittag in Dresden für eine Reform des sächsischen Bildungssystems. Lehrermangel, Unterrichtsausfall und übervollen Klassen sagen sie den Kampf an.

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In Sachsen wird seit Monaten darüber diskutiert, wie viel Geld der Freistaat für Bildung ausgeben soll. Größter Streitpunkt ist der befürchtete Lehrermangel. Während die Zahl der Schüler in den kommenden Jahren steigt, gehen zahlreiche Lehrer in Rente. Zugleich werden aber nach Ansicht von Schülern, Lehrerverbänden und weiten Teilen der Politik zu wenig neue Lehrer ausgebildet und eingestellt.

Ende März hatten Tausende Eltern, Lehrer und Schüler gegen die Missstände demonstriert. Der Landesschülerrat hatte danach auch die Möglichkeit, mit Finanzminister Georg Unland (CDU) und der neuen Kultusministerin Brundhild Kurth (parteilos) zu sprechen. Dabei sei deutlich geworden, dass nach den sächsischen Statistiken der Unterrichtsausfall schöngerechnet wird. Die Schüler wollen nun eigene Daten erheben.

sl / dpa

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