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Landwirte, Obstbauern und Imker in Sachsen sind zuversichtlich

Guter Saisonstart Landwirte, Obstbauern und Imker in Sachsen sind zuversichtlich

Die Witterung hat den Landwirten und Obstbauern in Sachsen einen guten Saisonstart beschert. „Die Getreidebestände sind nahezu unbeschadet über den Winter gekommen, die Trockenheit der letzten Wochen hat bislang kaum geschadet“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Sächsischen Landesbauernverbandes.

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Quelle: dpa

Dresden. Die Witterung hat den Landwirten und Obstbauern in Sachsen einen guten Saisonstart beschert. „Die Getreidebestände sind nahezu unbeschadet über den Winter gekommen, die Trockenheit der letzten Wochen hat bislang kaum geschadet“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Sächsischen Landesbauernverbandes, Manfred Uhlemann. Es sei noch genügend Feuchtigkeit in den Böden. Die diesjährige Ernte beginne wahrscheinlich Ende Juni mit dem Einbringen der Wintergerste.

Auch die Obstbauern blicken optimistisch auf die Saison. „Die Fruchtansätze lassen auf eine gute Ernte hoffen“, sagte Udo Jentzsch, Geschäftsführer des Landesverbandes „Sächsisches Obst“. „Wir müssen abwarten, was das Frühjahr bringt.“ In zwei bis drei Wochen beginne wahrscheinlich die Erdbeerernte. „In vielen Plantagen des Landes können die Menschen dann die roten Früchte auch selbst pflücken.“

Auch bei den Imkern ist die Stimmung gut: „Die Bienen schwirren aus“, sagte der Vorsitzende des Landesverbandes Sächsischer Imker, Michael Hardt. Bisher habe es wenig Verluste durch die Varroamilbe gegeben. Dennoch müssten die Imker die Entwicklung aufmerksam verfolgen. „Jeder Halter von Tieren muss immer auf deren Gesundheit achten.“ Die Milben schwächen und schädigen die Bienen, indem sie ihnen Blut entziehen oder Viren übertragen.

Der kalte April habe den Tieren wenig anhaben können, sie hätten reichlich Futter gehabt, so Hardt. Nach Angaben des Verbandes hat die Zahl der Imker und der Völker in den vergangenen Jahren in Sachsen deutlich zugenommen. Ende 2015 gab es im Verband gut 3900 Imker, die etwa 32 000 Völker hielten. Im Jahr 2010 waren es 3100 Imker mit 26 500 Völkern.

2015 hatten die sächsischen Bauern trotz Trockenheit eine gute Getreideernte eingefahren. Der Ertrag lag laut Statistischem Landesamt in Kamenz mit 2,77 Millionen Tonnen Weizen und Gerste zwar unter dem Rekordwert (3,19 Millionen Tonnen) des Vorjahres. Allerdings hatte der Ertrag je Hektar mit 7,29 Tonnen den Durchschnitt übertroffen. Das Jahresmittel von 2009 bis 2014 beträgt den Statistikern zufolge mehr als 6,7 Tonnen Getreide je Hektar.

dpa

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