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Landtagswahl 2014 in Sachsen: CDU kommt derzeit auf 49 Prozent der Stimmen

Landtagswahl 2014 in Sachsen: CDU kommt derzeit auf 49 Prozent der Stimmen

August 2014 ist Wahltag in Sachsen. Wenn aber schon am kommenden Sonntag im Freistaat ein neuer Landtag gewählt würde, wäre dies das Aus für Schwarz-Gelb.

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Blick in den Sächsischen Landtag.

Quelle: dpa

Am 31. Denn die FDP erhielte nur zwei Prozent (2009: 10 Prozent) und müsste das Parlament verlassen. Die CDU setzt dagegen zu neuen Höhenflügen an, käme auf 49 Prozent (2009: 40,2 Prozent) und hätte damit die absolute Mehrheit. Dies ergab eine Exklusiv-Umfrage der Dresdner Neuesten Nachrichten (Donnerstagausgabe).

Dafür befragte das Leipziger Institut Uniqma im Dezember 2013 telefonisch genau 800 repräsentativ ausgesuchte Wahlberechtige aus ganz Sachsen. Die Fehlertoleranz der Studie liegt zwischen 1,5 und drei Prozent.

Mit 17 Prozent könnten auch die Sozialdemokraten zulegen, die während der vergangenen Landtagswahl im August 2009 nur 10,4 Prozent schafften. Die Linke dagegen hat an Zustimmung verloren und kommt derzeit nur auf 15 Prozent (2009: 20,6 Prozent). Die Grünen halten sich unverändert bei sechs Prozent.

NPD wäre nicht im Parlament vertreten

Aus dem Landtag fliegen würde die NPD, die von 5,6 Prozent auf ein Prozent fällt. Neu in den Landtag käme die Alternative für Deutschland (AfD) mit sechs Prozent, während die Piratenpartei mit nur zwei Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würde. Andreas Czaplicki, Chef des Leipziger Uniqma-Institutes, sieht die Ergebnisse als „Momentaufnahme" in engem Zusammenhang mit der Bildung der großen Koalition auf Bundesebene. „Der Spitzenwert für die CDU und der gute Wert für die SPD in Sachsen lassen sich vor dem Hintergrund der Bundestagswahl erklären", sagt er der DNN. Beide Parteien profitierten davon, dass Koalitionsverhandlungen und Regierungsbildung die Innenpolitik wochenlang dominierten. „Man wird aber davon ausgehen können, dass hier noch Bewegung hineinkommt", prognostiziert Czaplicki.

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Die Carolabrücke am Abend des 3. Januar.

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Aufräumen auf dem Neumarkt. Hier war die Ahmadiyya-Gemeinde tätig.

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Mit Besen, Kehrmaschinen und Gebläsen rückten die Mitarbeiter bereits gegen 5 Uhr morgens aus.

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Eine CDU-Alleinregierung ist auch die von den Sachsen mit 28 Prozent am meisten gewünschte Regierungsform. An zweiter Stelle folgt mit 22 Prozent das Modell Rot-Rot-Grün, für das es aber rechnerisch keine Mehrheit gibt. An dritter Stelle wünschen sich 21 Prozent eine große Koalition aus CDU und SPD. Dann folgt mit 10 Prozent Schwarz-Gelb, was aber nach der Umfrage nicht haltbar ist. Erst dann wünschen sich die Sachsen mit acht Prozent das Modell Schwarz-Grün.

Von den Spitzenkandidaten der Parteien finden die Sachsen CDU-Regierungschef Stanislaw Tillich am sympathischsten. 82 Prozent geben ihm gute Noten. Damit hält er alle anderen Politiker auf Distanz. Auf Platz zwei folgt mit 70 Prozent SPD-Partei- und Fraktionschef Martin Dulig. Auf Rang drei der Sympathieskala liegt Antje Hermenau, die Fraktionschefin der Grünen mit 62 Prozent. Ihr folgt mit 54 Prozent Rico Gebhardt, der Partei- und Fraktionschef der Linken. Mit 48 Prozent belegt sein FDP-Kollege Holger Zastrow Platz fünf. Die sächsische AfD-Landesvorsitzende Frauke Petry finden 35 Prozent sympathisch, den Chef der sächsischen Piraten, Marcel Ritschel, 27 Prozent.

Holger Apfel (NPD, 42), der unmittelbar nach der Umfrage von allen Parteiämtern zurück- und dann auch aus der NPD austrat, fanden sieben Prozent der Wähler sympathisch. Diese sieben Prozent können durchaus ein Indikator dafür sein, dass der Stimmenanteil für die NPD bei der Wahl tatsächlich höher ausfallen kann als nur ein Prozent.

Anita Kecke

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