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Landesregierung regelt Wiederaufbauhilfen – Bisher rund 15 Millionen Euro Hilfen beantragt

Landesregierung regelt Wiederaufbauhilfen – Bisher rund 15 Millionen Euro Hilfen beantragt

Sachsen hat nunmehr gültige Regelungen für die Schadensregulierung nach dem verheerenden Juni-Hochwasser. Das Kabinett beschloss am Dienstag die entsprechende Richtlinie, nach der Kommunen bis zu 100 Prozent der Schäden sowie Bürger, Unternehmen und Vereine bis zu 80 Prozent der Schäden ersetzt werden können.

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Das Hochwasser hatte allein in Dresden Schäden in Höhe von weit mehr als 100 Millionen Euro verursacht.

Quelle: Oliver Killig

Geld für verlorenen Hausrat soll es - anders als in anderen Ländern beabsichtigt - nicht geben. Kommunen müssen sich, um die volle Summe zu erhalten, gegen künftige Hochwasserschäden versichern. Wer ein zerstörtes Haus an anderer Stelle wieder aufbauen möchte, kann einen zinslosen Kredit vom Land in Höhe von 20 Prozent des Schadens bekommen.

Bisher liegen bei der Sächsischen Aufbaubank, die die Auszahlung im Freistaat übernimmt, für die Richtlinie „Hochwasserschäden 2013“ 74 Anträge von Unternehmen im Wert von 7,24 Millionen Euro und 218 von Privatpersonen und Vereinen in Höhe von 8,72 Millionen Euro vor, teilte eine Sprecherin der Bank am Dienstag auf Anfrage von DNN-Online mit. Seit nunmehr fünf Wochen können in Sachsen staatliche Hilfen beantragt werden. Die Prozedur ist aufwendig, weil im Gegensatz zur Soforthilfe zum Beispiel Gutachten eingeholt werden müssen. Nicht alle Schäden werden mit staatlichem Geld beglichen.

Sachsen steht nach dem beschlossenen Verteilungsschlüssel 28,78 Prozent des gesamten Fonds zu, was einer Summe von 1,7 Milliarden Euro entspricht. Im Bereich der Handwerkskammer Dresden haben derzeit rund 400 Handwerksbetriebe Schäden gemeldet.

Abseits der Schäden von Privathaushalten und Unternehmen musste auch die Stadt Dresden herbe Verluste an ihrer öffentlichen Infrastruktur verkraften. Etwa 101 Millionen Euro Schaden entstand im Bereich des Straßen- und Tiefbauamtes, des Schulverwaltungsamtes und des Eigenbetriebes Kita, teilte ein Sprecher mit. Unter anderem mussten die Pieschener Allee, die Pillnitzer Landstraße, die Österreicher Straße und die Ulmenstraße repariert werden. Noch immer sind nicht alle Straßen freigegeben. Die Ulmenstraße in Großzschachwitz ist zwischen der Berthold-Haupt-Straße und der Kleinzschachwitzer Straße noch immer voll gesperrt.

dpa / STH

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