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Landesgartenschau in Oelsnitz peilt 400.000er-Marke an

Positive Bilanz Landesgartenschau in Oelsnitz peilt 400.000er-Marke an

In Oelsnitz wird ein alter Kohle-Verladebahnhof zum blühenden Park. Die Landesgartenschau ist schon vor Ablauf erfolgreicher als gedacht. Davon profitieren die Stadt und die Region - auch über die Schau hinaus.

Quelle: dpa

Oelsnitz. Die 7. Sächsische Landesgartenschau in Oelsnitz (Erzgebirge) erweist sich aus Sicht der Organisatoren als Erfolgsgeschichte für die Region. Nach Angaben vom Dienstag rechnen sie damit, dass die Marke von 400 000 Besuchern bis zur Schließung am 11. Oktober noch geknackt wird. Damit läge die Präsentation ein Drittel über den ursprünglichen Erwartungen. Seit dem 25. April besuchten bisher rund 390 000 Gäste das 15 Hektar große Areal eines ehemaligen Verladebahnhofs für Steinkohle, das für etwa 14 Millionen Euro von Stadt, EU und Land zu einem Park umgestaltet worden war.

Die Idee sei aufgegangen, hieß es. Davon zeugten fast 6100 Dauerkartenbesitzer und Tausende an manchen Wochenenden auf das Gelände strömende Tagesgäste, sagte Bürgermeister Bernd Birkigt und sprach von einem großen Imagegewinn für die Stadt. Laut einer Besucherumfrage zählten Blumenhalle, Erzgebirgsbalkon und Gradierwerk - dort wird salzhaltiges Wasser aus den Hohlräumen des ehemaligen Bergbaus versprüht - zu den Rennern.

In Oelsnitz wird ein alter Kohle-Verladebahnhof zum blühenden Park. Die Landesgartenschau ist schon vor Ablauf erfolgreicher als gedacht. Davon profitieren die Stadt und die Region - auch über die Schau hinaus.

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Vieles wird auch künftig genutzt und das erneut umgebaute Gelände am 24. März 2016 wiedereröffnet, hieß es. Die Lebensqualität in der Stadt habe sich wesentlich verbessert, sagte Birkigt. Nun solle der Schwung des Gartenschaujahres genutzt werden, um sie noch mehr als attraktiven Standort zum Leben, Wohnen und Arbeiten zu etablieren.

Die Landesgartenschau „Blütenträume - Lebensräume“ ist insgesamt 170 Tage geöffnet und bietet mehr als 800 Veranstaltungen. Dafür wurden 366 000 Blumen, Sträucher und Bäume gepflanzt, darunter 125 000 Frühjahrsblüher, 100 000 Blumenzwiebeln, 50 000 Sommerblumen und 3000 Rosen. Der Freistaat förderte die Präsentation mit 3,9 Millionen Euro. Seit 1996 waren auch Lichtenstein, Zittau, Großenhain, Oschatz, Reichenbach und Löbau Gastgeber der Ausstellung.

dpa

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