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Kritik an Einstellung der deutsch-polnischen Bahnlinie zwischen Dresden und Breslau

Kritik an Einstellung der deutsch-polnischen Bahnlinie zwischen Dresden und Breslau

Die Einstellung der grenzüberschreitenden Bahnlinie zwischen Dresden und Breslau zum 1. März sorgt für Kritik. Die Kappung komme einem Offenbarungseid gleich, erklärte Michael Cramer, Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Europäischen Parlament, am Dienstag.

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Polens Südosten wird abgehängt, da die Politik Gelder für den Weiterbetrieb der Strecke Dresden-Görlitz-Breslau kürzt.

Quelle: dpa

„Deutschland und Polen können 25 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nicht einmal ein Mindestangebot an grenzüberschreitenden Bahnverbindungen sicherstellen“, so der grüne Verkehrspolitiker. Zuletzt habe im vergangenen Dezember der grenzüberschreitende Verkehr mit dem Wegfall des Eurocitys „Wawel“ von Hamburg über Berlin nach Breslau einen Rückschlag erlitten. 

Der Deutsche Bahnkunden-Landesverband Berlin-Brandenburg forderte den brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) auf, sich als Koordinator für deutsch-polnische Beziehungen für einen Erhalt von grenzüberschreitenden Verbindungen einzusetzen. Südpolen sei bereits heute nur mit großen Umwegen und langen Fahrzeiten zu erreichen, hieß es. Zwischen Zittau und Frankfurt (Oder) gebe es ein „riesiges Loch“ im europäischen Eisenbahnnetz. Weil für den Betrieb der Strecke in Polen die Mittel gekürzt wurden, fällt die Linie Dresden-Görlitz-Breslau zum 1. März weg.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will bei den nächsten deutsch-polnischen Konsultationen im Frühjahr den Wegfall von Zugverbindungen zwischen beiden Ländern ansprechen. „Regionale Züge sind wichtig für das Zusammenwachsen und müssen fahren“, sagte er laut seinem Sprecher am Dienstag auf Anfrage. Woidke, der Polen-Beauftragter der Bundesregierung ist, habe schon die geplante Einstellung der Linie von Frankfurt (Oder) nach Posen nur vier Monate nach ihrer Eröffnung kritisiert. Vorerst fahren Züge zumindest freitags bis samstags. Eine endgültige Klärung stehe aber noch aus. (mit dpa)

lvz

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