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Kriminalität in Sachsen steigt spürbar: Innenminister fordert stärkere Videoüberwachung

Kriminalität in Sachsen steigt spürbar: Innenminister fordert stärkere Videoüberwachung

Angesichts der steigenden Kriminalität in Sachsen hat Innenminister Markus Ulbig (CDU) eine verstärkte Videoüberwachung gefordert. Das Thema müsse „intensiver thematisiert“ werden, sagte der Politiker am Montagabend in Dresden.

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Sachsens Innenminister will einen verstärkten Einsatz der Videoüberwachung diskutieren.

Quelle: dpa

Vor allem beim grassierenden Autodiebstahl und dem sprunghaft angestiegenen Fahrraddiebstahl könne dies „ein Baustein“ von vielen sein, so Ulbig.

Beim Autodiebstahl, der allein in Sachsen Schäden in Höhe von 32 Millionen Euro verursacht habe, setzt der Minister zudem auf Hilfe durch die Industrie. Diese sollte nicht nur an beheizbare Rücksitze denken sondern auch an neue Mittel, um Dieben das Leben schwer zu machen. Vor allem in Dresden war die Zahl der gestohlenen Autos 2012 sprunghaft gestiegen. Auch in Chemnitz, Leipzig sowie abgeschwächt in Görlitz und Zittau sind die Zahlen überproportional hoch. Ulbig kündigte an, hier nachjustieren zu wollen. Landesweite Großkontrollen werde es nicht geben - wie schon in Dresden bei den "Helios"-Operationen soll das Instrumentarium verfeinert werden.

Bei den Fahrraddiebstählen, die sachsenweit um 30 Prozent anstiegen, setzt Ulbig ebenfalls auf Überwachung. Bei teuren Rädern, die teilweise 2000 Euro oder noch mehr Kosten, brachte er am Montag GPS-Empfänger ins Gespräch. Dies sei erfolgversprechender als bei Autos, die meist binnen einer Stunde im Ausland sind.

Zudem mahnten Ulbig und Landespolizeipräsident Rainer Kann noch einmal die Prävention an. Nur mit dem richtigen Schloss sei ein Rad vernünftig gesichert. Polizei-Chef Kann warb zudem für die Beratungsangebote der Polizei. Zudem hoffe er, dass auch die Bürger selbst die Augen offen halten. Man solle die Ordnungshüter lieber einmal zu oft als einmal zu wenig rufen. Die Einführung der Bürgerpolizisten zum Jahreswechsel sei ein richtiger Schritt gewesen, ergänzte Ulbig. Dies zeige bereits erste positive Ansätze, vor allem in ländlichen Gegenden.

sl

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