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Kommunen in Sachsen für möglichen Wintereinbruch gerüstet

Temperaturen sinken Kommunen in Sachsen für möglichen Wintereinbruch gerüstet

Angesichts sinkender Temperaturen machen sich die Kommunen und Autobahnmeistereien in Sachsen für die Wintersaison bereit. „Ob milder oder harter Winter - wir sind startklar und gut gerüstet, um die Straßen von Schnee und Eis zu befreien“, erklärte Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) am Freitag.

Quelle: dpa

Dresden. Angesichts sinkender Temperaturen machen sich die Kommunen und Autobahnmeistereien in Sachsen für die Wintersaison bereit. „Ob milder oder harter Winter - wir sind startklar und gut gerüstet, um die Straßen von Schnee und Eis zu befreien“, erklärte Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) am Freitag. Die Salzhallen und Silos seien mit rund 28 000 Tonnen Salz und 950 Kubikmetern Salzsole gut gefüllt. Hinzu kommen laut Ministerium 8000 Tonnen Reserve „für absolute Notfälle.“

In Sachsen könnte nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Wochenende der Winter Einzug halten.  Die sieben Autobahnmeistereien sind für das rund 600 Kilometer lange Autobahnnetz im Freistaat verantwortlich. Rund 220 Beschäftigte sind mit 64 Fahrzeugen bei Bedarf rund um die Uhr im Einsatz. Wegen der milden Temperaturen wurden in der vergangenen Saison nur rund 19 000 Tonnen Streugut verbraucht. Auch Sachsens Kommunen sind auf einen möglichen Wintereinbruch vorbereitet. In Dresden stehen 43 Fahrzeuge bereit - einige sind technisch auf dem neuesten Stand. „Sie zeichnen exakt auf, wann, wo und wie viel gestreut wurde“, sagte der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, Reinhard Koettnitz. Werden in einem „normalen“ Winter in Dresden schon einmal bis zu 10 000 Tonnen Salz verbraucht, waren es in der vorigen Saison nur 2000 Tonnen.

Die Lager sind noch so gut gefüllt, dass die Stadt rund 20 000 Euro Vertragsstrafe zahlen muss, weil sie die vereinbarte Mindestmenge Streugut nicht abnehmen kann. In Leipzig sind rund 2500 Tonnen Streusalz und 46 Tonnen Splitt eingelagert, die 24 Fahrzeuge mit Schneepflug einsatzbereit. Rund zwei Millionen Euro sind im Haushalt für den Winterdienst veranschlagt. Auch Chemnitz ist für Schneematsch und glatte Straßen gerüstet, rund 6000 Tonnen Streusalz liegen in den Lagern auf Vorrat. Diese stammten zum Großteil noch aus der vorigen Saison, so eine Sprecherin. In der vorigen Saison wurden rund 4300 Tonnen Streusalz verbraucht, die Kosten beliefen sich auf knapp zwei Millionen Euro. Laut DWD ist am Wochenende im Bergland mit Dauerfrost zu rechnen, hieß es. Für das Erzgebirge rechne man mit bis zu zehn Zentimetern Schnee, auf dem Fichtelberg könne es auch etwas mehr sein. Bereits seit Freitagnachmittag rieselten dort die Flocken. Zumindest in den nächsten Tagen soll die Schneedecke erhalten bleiben. „Am Wochenende ist es dort schön weiß“, so ein DWD-Sprecher. Wintersport sei auf dem Fichtelberg noch nicht möglich, sagte René Lötzsch, Geschäftsführer der Fichtelbergbahn in Oberwiesenthal. „Aber die ersten werden wohl am Wochenende mit Schlitten und Po-Rutschern die Hänge herunterfahren.“ Lötzsch hofft in den nächsten Tagen auf Temperaturen um die minus fünf Grad. Erst dann könne mit der künstlichen Beschneiung der Hänge begonnen werden. Bisher sei es dafür viel zu warm gewesen.

dpa

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