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Kolbe: Integrationsgesetz soll Flüchtlingen Arbeitsmarktzugang erleichtern

Flüchtlingspolitik Kolbe: Integrationsgesetz soll Flüchtlingen Arbeitsmarktzugang erleichtern

Am 6. August tritt das Integrationsgesetz mit Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft. Zahlreiche Regelungen sollen dabei den Flüchtlingen die Integration erleichtern. Generalsekräterin der SPD Sachsen Daniela Kolbe sieht das neue Gesetz zudem als Chance für sächsische Unternehmen.

Daniela Kolbe, Generalsekräterin der SPD Sachsen

Quelle: Andre Kempner

Dresden. Am 6. August tritt das Integrationsgesetz mit Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft. Zahlreiche Regelungen sollen dabei den Flüchtlingen die Integration erleichtern. Generalsekräterin der SPD Sachsen Daniela Kolbe sieht das neue Gesetz zudem als Chance für sächsische Unternehmen.

„Viele Geflüchtete wollen schnell auf eigenen Beinen stehen. Mit dem Integrationsgesetz bekommen sie eine Perspektive für einen Neustart in Deutschland“, berichtet Kolbe. Mit einem Bündel an Maßnahmen fördere das Gesetz die Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. So ermöglichen die neuen Bestimmungen den Ländern die Vorrangprüfung befristet für drei Jahre auszusetzen. Damit können Asylsuchende und Geduldete in Sachsen eingestellt werden, ohne dass vorab geprüft werden muss, ob hierfür auch Deutsche zur Verfügung stehen. Außerdem sei nun auch Leiharbeit möglich, die nicht nur den Geflüchteten, sondern auch vielen Firmen entgehen kämen, erklärt SPD-Politikerin weiter.

Ausbildungsbetriebe und Arbeitgeber erlangen künftig mehr Rechtssicherheit bei der Einstellung von Flüchtlingen. Kolbe: „Eine Duldung gilt nun für die gesamte Ausbildung. Und auch nach der Ausbildung besteht die Duldung bei einer adäquaten Beschäftigung für weitere zwei Jahre. Betriebe können sich jetzt sicher sein, dass engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Ausbildung beenden und  später für den Betrieb auch erhalten bleiben können.“ Zudem wird die Duldung auch bei Abbruch der Ausbildung einmalig um sechs Monate verlängert. Für Kolbe eine „praktikable Lösung“, denn so können Auszubildende nach einer neuen Stelle suchen ohne dem Arbeitsmarkt verloren zu gehen.

jbü

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