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Köpping lobt Engagement der Kulturakademie Dresden

Fortbildungen für zugewanderte Ärzte Köpping lobt Engagement der Kulturakademie Dresden

Die Kulturakademie Dresden bietet Fortbildungen für zugewanderte Ärzte an. Ziel ist die Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung. Am Freitag besuchte die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) die Organisation und freute sich über das Engagement der Teilnehmer.

Die Kulturakademie bietet Fortbildungen zur besseren Qualifizierung zugewanderter Ärzte an.

Quelle: dpa - Bildfunk

Dresden. Die Kulturakademie Dresden bietet Fortbildungen für zugewanderte Ärzte an. Ziel ist die Verbesserung der medizinischen Versorgung der sächsischen Bevölkerung. Am Freitag besuchte die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) die Organisation und freute sich über das Engagement der Teilnehmer.

Gemeinsam mit Staatssekretär Stefan Brangs (SPD) konnte Köpping einen Einblick in die Arbeit der gemeinnützigen Gesellschaft gewinnen. „Für eine gelingende Integration ist die Aufnahme einer Arbeit ein ganz wichtiger Schritt. Ich bin mir sicher, dass die zugewanderten Ärztinnen und Ärzte, die ich heute kennen lernen durfte, ein echter Gewinn für unsere Gesellschaft sind“, erklärte Köpping im Anschluss an ihren Besuch. Auch Brangs zeigte sich angetan von der Kulturakademie. Es sei wichtig, ausländische Fachkräfte auf ihrem Weg in den sächsischen Arbeitsmarkt zu begleiten. Außerdem sei dies ein Schritt, um den zukünftigen Fachkräftebedarf im medizinischen Bereich zu decken.

Derzeit nehmen 28 Ärzte und medizinische Helfer aus zehn Staaten (Syrien, Indien, China, Georgien, Ukraine, Russland, Rumänien, Armenien, Israel und Peru) an der aktuellen Schulung teil. Vorraussetzung für die Zulassung an der Kulturakademie ist eine abgeschlossene Ausbildung als Arzt in einem Nicht-EU-Land. Den Mitwirkenden soll der Einstieg ins Berufsleben erleichtert werden. Die sechsmonatige Fortbildung inklusive des Erwerbs eines Sprachzertifikats im Bereich Medizin dient als Vorbereitung auf das anschließend erfolgende sechsmonatige Praktikum in einer medizinischen Einrichtung.

Seit etwa 25 Jahren betreibt die Kulturakademie beruflich-fachliche Integrationsarbeit. „Mit unseren Kursen zur Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten aus Drittstaaten konnten wir wesentlich zur Sicherstellung und zur Verbesserung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung in Sachsen und anderen Bundesländern beigetragen. Laut den mit uns kooperierenden Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ist die Förderung der Integration durch die sprachliche und berufliche Bildung spürbar“, betont Geschäftsführer Ulrich Sieber.

Seit 1995 haben bereits ca. 800 zugewanderte Ärzte an den Anpassungsfortbildungen teilgenommen. Über 86 Prozent der Absolventen haben nach ihrer Kursteilnahme eine Tätigkeit als Arzt bzw. Krankenschwester aufgenommen.

jbü

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