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Kloster St. Marienstern vor Äbtissinnenweihe - 36-jährige Vogtländerin übernimmt

Kloster St. Marienstern vor Äbtissinnenweihe - 36-jährige Vogtländerin übernimmt

Besonderes Ereignis im Kloster: Die Abtei St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau (Landkreis Bautzen) steht vor einer seltenen Zeremonie. Erstmals seit 25 Jahren gibt es am Sonntag wieder eine Äbtissinnenweihe.

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Besonderes Ereignis im Kloster: Die Abtei St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau (Landkreis Bautzen) steht vor einer seltenen Zeremonie. Erstmals seit 25 Jahren gibt es am Sonntag wieder eine Äbtissinnenweihe.

Quelle: dpa

Die Benediktion der vom Konvent gewählten Schwester Maria Philippa Kraft erfolgt bei einem Festgottesdienst durch den Generalabt des Zisterzienserordens, Mauro- Giuseppe Lepori aus Rom. „Wir rechnen mit sehr viel Andrang“, sagte Schwester Gabriela, die Priorin des Klosters. „Die Plätze in unserer Kirche werden nicht reichen.“ Daher soll die Weihe per Lautsprecher nach draußen sowie per Video in einen Raum übertragen werden.

Kraft stammt aus dem Vogtland. „Es hat mich überrascht, dass das Votum für mich ausfiel“, sagte die 36-Jährige. Ihre Wahl in das Amt der Klostervorsteherin sei schon ungewöhnlich, meinte auch die Priorin. „Es ist eine große Verantwortung“, sagte Kraft selbst, die bereits seit ihrer Wahl zur 43. Äbtissin am 9. August das Brustkreuz trägt. Sie lebt seit 17 Jahren in dem Zisterzienserinnenkloster und legte dort 1999 das ewige Gelübde ab. Die 73-jährige Altäbtissin Maria Benedicta Waurick hatte das Amt nach einem Vierteljahrhundert aus Altersgründen aufgegeben.

Die neue Äbtissin bekommt am Sonntag den Hirtenstab als Symbol für das Hirtenamt und einen Ring, der die besondere Verbindung zu Kirche und Orden ausdrückt, erklärte Schwester Gabriela. Zu dem vom Bischof des Bistums Dresden-Meissen, Joachim Reinelt, geleiteten Gottesdienst komme auch Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). Der Sorbe wohnt unweit des Klosters und sei diesem sehr verbunden, sagte die Priorin. Das in der sorbischen Lausitz liegende St. Marienstern gehört zu den ältesten Zisterzienserabteianlagen in Deutschland.

Seit 1248 gibt es dort eine Schwesterngemeinschaft. Derzeit leben 18 Nonnen zwischen 27 und 89 Jahren dort nach den Regeln des Heiligen Benedict „Ora et labora“ - Bete und arbeite. Sie betreiben auch ein Behindertenheim. Die spätgotische Klosterkirche aus dem 13. Jahrhundert gehört neben dem Dom zu Meißen zu den wichtigsten Sakralbauten des Mittelalters in Deutschland.

dpa

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