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Kita-Ausbau: Sachsens Kultusministerin wehrt sich gegen Benachteiligung des Ostens

Kita-Ausbau: Sachsens Kultusministerin wehrt sich gegen Benachteiligung des Ostens

Bei der Förderung des Kita-Ausbaus wehrt sich Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth (parteilos) gegen eine Bevorzugung der westlichen Bundesländer. Die Fördergelder nur den Alten Bundesländern zur Verfügung zu stellen, sei rechtlich bedenklich und würde ein falsches Signal aussenden, geht aus einer Mitteilung vom Dienstag hervor.

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Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth (parteilos)

Quelle: dpa

Die Bundesländer, welche in der Vergangenheit ihre „Hausaufgaben“ gemacht hätten, würden damit durch den Bund bestraft.

Das Ziel des Bundesfamilienministeriums, für 39 Prozent der unter Dreijährigen einen Betreuungsplatz in Kitas oder einer Kindertagespflege anzubieten, hat der Freistaat erreicht. Doch auch wenn Sachsen eine Quote von 44,2 Prozent habe, bestehe weiterhin Bedarf, so die Ministerin. Denn ab 1. August 2013 muss für jedes Kind ab einem Jahr ein Betreuungsplatz zur Verfügung stehen.

Nach Angaben der Landkreise und kreisfreien Städte fehlten derzeit noch etwa 3600 U3-Plätze. Vor allem in den geburtenstarken Großstädten herrsche noch Nachholbedarf. Sachsen fordert den Bund deshalb dazu auf, dass zusätzliche Mittel nach dem bisherigen Verteilungsmaßstab für Investitionskosten in der Kinderbetreuung vergeben werden.

Der Freistaat Sachsen erhält im Zeitraum von 2008 bis 2013 etwa 100 Millionen Euro aus Bundesmitteln zum Ausbau der frühkindlichen Betreuung. Von 2008 bis 2010 wurden etwa 86 Millionen Euro aus dem sächsischen Haushalt dafür bereitgestellt. 2012 waren es vier Millionen. 8643 zusätzliche Plätze für unter Dreijährige wurden so von 2008 bis 2011 wurden geschaffen.

Johannes Angermann

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