Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Google+
Kein echter Winter in Sicht - Herbst war zu warm

Winteranfang am Dienstag Kein echter Winter in Sicht - Herbst war zu warm

Der Herbst war zu warm - und der Winter beginnt auch mild. Wegen der Klimaerwärmung werden häufiger Wärme- als Kälterekorde gebrochen.

Voriger Artikel
Betreuung von Flüchtlingskindern: Sachsen sieht sich gerüstet
Nächster Artikel
Weihnachtsland Sachsen - Von Bergparade bis Striezelmarkt

Das letzte Novemberwochenende sollte nass und stürmisch werden.

Quelle: dpa

Leipzig. Zum meteorologischen Winteranfang am 1. Dezember ist kein Frost-Wetter in Sicht. „In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden Tageswerte von fünf bis sechs Grad erwartet. In den Nächten bleibt es mit ein bis zwei Grad weitgehend frostfrei“, sagte Meteorologe Jens Oehmichen vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig. Das letzte Novemberwochenende sollte nass und stürmisch werden - und auf den Straßen teils auch glatt. Der meteorologische Winter umfasst die Monate Dezember, Januar und Februar. 

Der meteorologische Herbst war in der Region mit durchschnittlich acht bis neun Grad ein Grad zu warm. „Aber es gab schon wärmere Herbstwerte, beispielsweise das Jahr 2006 mit einer Durchschnittstemperatur von 11 bis 12 Grad für die Monate September, Oktober und November“, sagte Oehmichen. Beim Niederschlag und der Sonnenscheindauer lag der diesjährige Herbst mit 120 bis 150 Liter Regen je Quadratmeter und rund 300 Sonnenstunden in der Norm. 

Dennoch gab es für den November 2015 auch einige Rekorde. „Mit 19,5 Grad wurde in Leipzig für einen 7. November ein neuer Wärmerekord aufgestellt, der alte Rekord mit 17,3 Grad stammt aus dem Jahr 1997“, sagte der Meteorologe. „In der Station Jena Sternwarte wurden an diesem Tag sogar 21,3 Grad gemessen, damit wurde der alte Rekord mit 20,4 Grad aus dem Jahr 1955 geknackt.“ Für den Brocken sei am 3. November ein neuer Wärmerekord für den Monat November erreicht worden - 19,8 Grad. Bisher war der 6. November 2011 mit 18,9 Grad der wärmste November-Tag.  Ein Indiz für die Klimaerwärmung sei der Vergleich der 30-jährigen Langzeitmittel für den meteorologischen Herbst. Zwischen den 60-er Jahren und heute betrage beispielsweise die durchschnittliche Erwärmung für Leipzig zwei zehntel Grad, für Erfurt fünf Zehntel und für Dresden ein zehntel. Zudem werden meist Wärmerekorde und seltener Kälterekorde gebrochen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News

Majong: Der Klassiker unter den Computer-Puzzles. Hier kostenlos online spielen im Spieleportal von DNN.de ! mehr

Gewinnspiele
  • Onlineabo

    "DNN-Exklusiv" heißt das Online-Premiumangebot der Dresdner Neuesten Nachrichten, dass Sie überall und rund um die Uhr nutzen können - zu... mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die DNN in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten DNN das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr