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Integration von Flüchtlingsfamilien: Minister wollen Leitlinien

Jahrestagung in Dresden Integration von Flüchtlingsfamilien: Minister wollen Leitlinien

Bund und Länder wollen zur Integration von Flüchtlingsfamilien Leitlinien in der Jugend- und Familienpolitik festlegen. Zur Jahrestagung der Jugend- und Familienministerkonferenz in Dresden liegt dazu erstmals ein Leitantrag auf dem Tisch.

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Bund und Länder wollen zur Integration von Flüchtlingsfamilien Leitlinien in der Jugend- und Familienpolitik festlegen.

Quelle: dpa

Dresden. Bund und Länder wollen zur Integration von Flüchtlingsfamilien Leitlinien in der Jugend- und Familienpolitik festlegen. Zur Jahrestagung der Jugend- und Familienministerkonferenz in Dresden liegt dazu erstmals ein Leitantrag auf dem Tisch, wie die Konferenzvorsitzende, Sachsens Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) zur Eröffnung am Donnerstag sagte.

Zugleich forderte sie ein stärkeres finanzielles Engagement des Bundes. „Der Zuzug von Flüchtlingen ist auch für unser System der Kinder- und Jugendhilfe eine große Herausforderung“, erklärte Klepsch. Als Beispiele nannte sie die Kita-Betreuung oder Angebote der Jugendbildung.

Unstrittig sei, dass von Frauen und Familien eine besondere Integrationskraft ausgehe und man für minderjährige Flüchtlinge eine besondere Verantwortung trage, sagte Klepsch. Es sei auch schon viel getan worden. „Aber wir müssen auch Weiteres anschieben.“

Weitere Themen des zweitägigen Treffens sind die Familienbildung und der Jugendmedienschutz. Außerdem soll über die Weiterentwicklung des Kindergeldzuschlages gesprochen werden. „Für uns ein wichtiges Instrument zur Minderung des Armutsrisikos.“

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will mit ihren Länderkollegen auch über einen besseren Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften sprechen. Das Bundeskabinett hatte vor einer Woche bei seiner Klausurtagung auf Schloss Meseberg (Brandenburg) beschlossen, gemeinsam mit den Ländern prüfen zu wollen, ob hier weitere bundesgesetzliche Regelungen nötig sind.

dpa

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