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Im Erzgebirge ist noch kein Winter in Sicht

Warten auf Schnee Im Erzgebirge ist noch kein Winter in Sicht

Der Winter ist nach einem kurzen Gastspiel Ende November im Erzgebirge weiter nicht in Sicht. Der Deutsche Wetterdienst macht keine Hoffnungen auf Flockenwirbel und Eiszapfen.

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Quelle: dpa

Oberwiesenthal. Der Winter lässt im Erzgebirge nach einem kurzen Gastspiel Ende November auf sich warten. Dementsprechend einsam ist es auf den Ski-Pisten wieder geworden. Laut Michael Uhlmann von der Ski-Arena Eibenstock liegen nur noch Reste von Schnee. „Das ist zum Vergessen.“ Entspannt gab sich hingegen der Chef vom Ski-Hang in Holzhau, Alexander Richter. „Das ist jetzt noch nicht tragisch“, meinte er. „Wir warten jetzt auf neuen Schnee oder Frost - damit wir Kunstschnee machen können.“ Dafür seien mindestens drei Grad Minus nötig. Irgendwann werde der Schnee schon kommen. „Hauptsache Weihnachten liegt etwas.“

Die Chefin des Tourismusverbandes, Veronika Hiebl, verweist vorsichtshalber bereits auf Alternativen. Ihr zufolge ist im Erzgebirge auch bei wenig Schnee für die Unterhaltung der Touristen gesorgt. Es gebe Freizeitbäder, Wellnessoasen - auch für Kinder - Kletteranlagen, Schlösser und Burgen. „Zudem wollen wir das Erzgebirge seit einigen Jahren verstärkt zu einem Zentrum des Winterwanderns entwickeln.“ Und das funktioniere notfalls auch ohne Schnee. „Aber Schnee im Winter im Erzgebirge ist einfach besser.“

Auch Ski-Arena-Chef Uhlmann macht sich bereits Gedanken über Alternativangebote. „Wenn kein Schnee fällt, müssen wir uns zu Weihnachten etwas einfallen lassen, um das Geschäft zu retten“, sagte er. Die Sommerrodelbahn etwa ginge immer. Und Glühwein gebe es auch.

Der Deutsche Wetterdienst macht vorerst keine Hoffnungen auf Flockenwirbel und Eiszapfen. Zwar werde es tagsüber mit Temperaturen zwischen fünf und sieben Grad wieder etwas kälter und nachts sogar frostig, aber mit Schnee werde es nichts. Lediglich ein paar Flocken seien in den Kammlagen der Mittelgebirge möglich, sagte Meteorologe Jens Oehmichen. Eine weiße Weihnacht sei aber noch immer möglich. „Weiter nördlich über Norwegen liegt kältere Luft. Die kann ganz schnell hier sein.“

dpa

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