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IWH: Schwaches Auslandsgeschäft bremst Wirtschaftswachstum im Osten

Konjunktur IWH: Schwaches Auslandsgeschäft bremst Wirtschaftswachstum im Osten

Das schwächelnde Auslandsgeschäft der Industrie hat nach Angaben des Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) das Wachstum der ostdeutschen Wirtschaft gebremst.

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Quelle: dpa

Halle. Das schwächelnde Auslandsgeschäft der Industrie hat nach Angaben des Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) das Wachstum der ostdeutschen Wirtschaft gebremst. Im dritten Quartal sei das Bruttoinlandsprodukt in den neuen Bundesländern ohne Berlin im Vergleich zum vorherigen Vierteljahr um 0,2 Prozent gewachsen, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Im Herbst hatten die IWH-Experten noch ein Plus von 0,5 Prozent prognostiziert.

Die Ausgaben für Flüchtlinge stützten zuletzt die Konjunktur, teilte das IWH weiter mit. So habe der ostdeutsche Dienstleistungssektor im dritten Quartal durch die Versorgung und Betreuung der Migranten zugelegt. Die Industrie hingegen konnte trotz guter Geschäfte im Inland aber nicht die Rückgänge des Auslandsumsatzes aufwiegen. Für das laufende Vierteljahr sei mit Blick auf die Auftragseingänge auch bei der Industrie wieder mit einem Auftrieb zu rechnen.

Mit Blick auf das ganze Jahr rechnet das Institut damit, dass die Ostwirtschaft mit einem Wachstum von 1,3 Prozent weiter hinter der westdeutschen Entwicklung (+1,7 Prozent) zurückbleibt. Für 2016 rechnet das IWH für die Ost-Wirtschaft mit einem Plus von 1,4 Prozent - und damit 0,2 Prozent weniger als im Rest der Republik.

Weil die Einwohnerzahl sinke, werde sich der Rückstand in der Pro-Kopf-Produktion jedoch nicht erhöhen, teilten die Wirtschaftsforscher mit. Das Dresdner ifo-Institut sagte für 2016 zuletzt für die neuen Bundesländer inklusive Berlin einen Zuwachs von 1,8 Prozent voraus.

dpa

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