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Hufeisennase und Mausohr - Sachsens Fledermaus-Bestände stabil

Geschützte Tiere Hufeisennase und Mausohr - Sachsens Fledermaus-Bestände stabil

Sachsens Fledermausarten trotzen der wechselhaften Witterung. Auch in diesem Frühjahr sei es für die Tiere zu trocken und nachts zu kalt gewesen, berichtet Ulrich Zöphel, Referent im Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Dennoch entwickeln sich die Bestände der rund 20 Fledermausarten im Land zufriedenstellend.

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Quelle: D. Flechtner (Archiv)

Dresden. Sachsens Fledermausarten trotzen der wechselhaften Witterung. Auch in diesem Frühjahr sei es für die Tiere zu trocken und nachts zu kalt gewesen, berichtet Ulrich Zöphel, Referent im Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie. Dennoch entwickeln sich die Bestände der rund 20 Fledermausarten im Land zufriedenstellend, auch dank Schutzmaßnahmen.

Fledermäuse stehen unter Naturschutz. Bereits die Trockenheit des vergangenen Jahres hätten sie recht gut überstanden, sagte Zöphel. Möglicherweise habe die Zahl der Tiere etwas abgenommen, weil es weniger Insekten als Nahrung gab. „Aber einen Einbruch hat es nicht gegeben.“ So seien etwa in einem alten Bergwerksstollen bei Freiberg im Winter rund 3000 Tiere gezählt worden.

Eine für Sachsen besondere Fledermausart ist die Kleine Hufeisennase, die beim Streit um den Bau der Waldschlößchenbrücke in Dresden Schlagzeilen machte. Durch Schutzmaßnahmen sei die Zahl der Weibchen von etwa 600 im Jahr 2000 auf aktuell rund 1800 angestiegen. „Es ist das größte Vorkommen in Deutschland“, sagt Zöphel. Sachsen, aber auch Sachsen-Anhalt und Thüringen seien der nördlich Rand des Verbreitungsgebietes des wärmeliebenden Tieres.

Zudem sei in Sachsen vor einigen Jahren die Nymphenfledermaus nachgewiesen worden. Beim Großen Mausohr, der größten einheimischen Fledermausart, wurden rund 5000 Weibchen gezählt.

Unter anderem bei der Sanierung von Plattenbauten seien in den vergangenen Jahren viele Fledermausquartiere verloren gegangen, sagte Zöphel. Die Tiere hatten sich in Spalten der Häuser niedergelassen. Jetzt würden Wohnungsbauunternehmen vermehrt Einbauten für die Tier vorsehen.

dpa

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