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Horn-Stiftung Meißen kann mit neuem Geldsegen rechnen

Rekordverdächtiges Ergebnis bei Münz-Versteigerung Horn-Stiftung Meißen kann mit neuem Geldsegen rechnen

Dreimal so viel Geld wie erwartet hat jetzt eine Versteigerung von Münzen der legendären Sammlung Horn in Meißen gebracht. Als absoluter Spitzenreiter erwies sich ein ¼ -Dollar-Stück der USA von 1854, das von 300 Euro bis auf 6 000 Euro kletterte. Ein unter König Johann 1871 geprägter Vereinstaler wurde nach 100 Euro am Ende mit 825 Euro zugeschlagen.

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Nach geschätzten 100 Euro erhielt dieser Vereinstaler des sächsischen Königs Johann mit 825 Euro den Zuschlag.

Quelle: Auktionshaus Künker

Meißen/Berlin. Was da an zwei Abenden in der ersten Märzwoche im Berliner Auktionshaus Künker ablief, fällt schon in die Rubrik „rekordverdächtig“. Ein im Vorfeld als eher bescheiden eingestufter vierter Teil der Sammlung von Münzen und Medaillen der legendären Sammlung Horn brachte nach zuvor geschätzten 200 000 Euro Gesamtwert am Ende unwahrscheinliche 600 000 Euro zunächst erst einmal in die Kasse des Auktionshauses.

Das bedeutet eine Verdreifachung des erwartenden Ertrages, was tatsächlich ungewöhnlich ist. Woraus dieser durchschlagende Erfolg resultierte, darüber kann spekuliert werden. Eine schlüssige Begründung werden selbst erfahrene Numismatiker kaum abgeben können. Die Faszination, die Ausstrahlungskraft der Hornschen Sammlung, die aus der hohen Qualität ihrer Stücke resultiert, spielt mit Sicherheit eine Rolle.

Unter den versteigerten 237 sächsischen Stücken konnte ein Brakteat (Hohlpfennig) der Markgrafschaft Meißen, unter Otto dem Reichen geprägt, sich von geschätzten 100 Euro auf 750 Euro steigern. Ein unter König Johann 1871 geprägter Vereinstaler wurde nach 100 Euro am Ende mit 825 Euro zugeschlagen. Auch ein 1/12 Taler von Friedrich August III. aus dem Jahre 1806 steigerte sich von bescheidenen 50 Euro auf 625 Euro!

Als absoluter Spitzenreiter erwies sich jedoch ein ¼ -Dollar-Stück der USA von 1854, das von 300 Euro bis auf 6 000 Euro kletterte.

Der Erlös der Auktion fließt nach Abzug der beim Auktionator entstandenen Kosten in die Kasse der Meißner Ott-und-Emma-Horn-Stiftung. Das Geld kommt entsprechend den testamentarischen Verfügungen Otto Horns mittelbar auch der Stadt Meißen und deren Bürgern zu Gute. In diesem Jahr wird es noch eine weitere, dann fünfte Versteigerung Hornscher Münzen geben.

Hauptnutznießer der Schätze aus der Sammlung Horn sind aber die Besucher des Münzkabinettes der Staatlichen Kunstsammlungen (SKD). Diese konnten bereits vor Jahren das Ende eines langen Rechtsstreites mit dem Erwerb wohl des besten Teils des Hornschen Nachlasses erfolgreich abschließen.

Von Peter Weckbrodt

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