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Höchste Ozonkonzentration in Sachsen seit 12 Jahren gemessen

Ozonbericht 2015 Höchste Ozonkonzentration in Sachsen seit 12 Jahren gemessen

Im Sommer wurde in Sachsen die höchste Ozonkonzentration seit 12 Jahren gemessen. Wie das zuständige Landesamt mitteilt, ist die langjährige stetige Senkung der Ozonbelastung damit unterbrochen. Das Ergebnis ist Teil des soeben veröffentlichten Ozonberichts 2015.

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Anzahl der Überschreitungen der Ozoninformationsschwelle in den vergangenen 15 Jahren im Vergleich mit den Temperaturwerten.

Quelle: Ozonbericht 2015

Dresden. Im Sommer wurde in Sachsen die höchste Ozonkonzentration seit 12 Jahren gemessen. Wie das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) mitteilt, ist die langjährige stetige Senkung der Ozonbelastung damit unterbrochen. Das Ergebnis ist Teil des soeben veröffentlichten Ozonberichts 2015.

Die Öffentlichkeit wird bei einer akuten Ozonbelastung von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Stundenmittel informiert. Dieser Wert sei zwischen Juni und August 14 Mal überschritten worden, so das LfULG. Alle 17 sächsischen Ozonmessstationen registrierten insgesamt 231 Stunden mit Ozonwerten über dem Mittelwert. Das sei ein deutlicher Zuwachs im Vergleich zu den letzten Jahren. Die häufigste Überschreitung der Schwelle wurde an der Messstation Schwartenberg registriert – 61 Mal.

Als eine Ursache für die erhöhten Werte machen die Experten die diesjährige Wetterlage aus. Hohe Ozon-Konzentrationen entstehen bei stabilen Hochdruckwetterlagen mit Temperaturen über 30 Grad Celsius und intensiver Sonneneinstrahlung durch chemische Reaktionen aus den Vorläufersubstanzen Stickstoffdioxid und flüchtigen Kohlenwasserstoffen. In diesem Sommer sorgten überwiegend südöstliche Winde dafür, dass aus dem eben dort gelegenen tschechischen Industriegebiet Litvinow besonders viele Vorläufersubstanzen nach Sachsen geweht wurden. Genau in diesem Bereich liegt auch die Messstelle Schwartenberg mit den häufigsten Überschreitungen.

Hohe Ozonkonzentrationen belasten nicht nur die Pflanzenwelt. Beim Menschen kann es bei Überschreitung des Schwellenwertes von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft zu Husten und Schleimhautreizungen kommen. Oberhalb von 240 Mikrogramm pro Kubikmeter kann sich die körperliche Leistungsfähigkeit verringern.

Franziska Schmieder

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